Grenzenloser Jubel nach dem 2:0-Erfolg gegen Uruguay und dem damit verbundenen Aufstieg ins Achtelfinale? Fehlanzeige! Portugals Ruben Neves sorgte sich nach der Partie um den WM-Flitzer mit der Regenbogenfahne: „Ich hoffe, ihm passiert nichts!“
Beim WM-Gruppenspiel zwischen Portugal und Uruguay (2:0) sorgte ein Flitzer mit einer Regenbogenfahne und weiteren politischen Botschaften für Aufsehen. Wenige Minuten nach dem Beginn der zweiten Halbzeit rannte am Montagabend im Lusail Stadion in Katar ein Zuschauer mit einer bunten Fahne über den Rasen, konnte aber schnell von Ordnern gestoppt werden. Schiedsrichter Alireza Faghani hob die Fahne auf und brachte diese vom Spielfeld.
Auf dem Superman-Shirt der Person stand vorne auf der Brust zudem „Save Ukraine“ und auf dem Rücken „Respect for Iranian Women“. Der Regenbogen ist das Symbol für die LGBTQI*-Gemeinschaft. Laut Medienberichten aus Italien und England handelt es sich bei dem Mann um einen Italiener, der bei diversen Vereinen in Italien, Indien und Jordanien höherklassig Fußball gespielt haben soll.
Eine Aktion, die dem Gastgeberland Katar sicher nicht gefallen hat. Nun herrscht Sorge um den Flitzer. „Ich hoffe, dem Jungen passiert nichts“, sagte Ruben Neves noch in der Mixed Zone. „Wir alle haben seine Botschaft verstanden, die ganze Welt hat sie verstanden.“








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