„Kuh auf Bahngleis“: Diesen ungewöhnlichen Funkspruch bekamen Polizisten in Bruck an der Glocknerstraße in Salzburg am Sonntag zu hören. Die Beamten rückten aus - und mussten gleich mehrere Rinder samt Kalb in Sicherheit bringen.
Zunächst trieben sie eine Kuh von den Gleisen auf das angrenzende Betriebsgelände eines Holzunternehmens. Auf dem Gelände fand man sechs weitere herumirrende Rinder. Und: Der Besitzer teilte den Polizisten mit, dass eine der Kühe trächtig gewesen war und in den Nachtstunden ein Kalb geboren haben müsse, welches nun abgängig sei.
Kalb zwischen hohen Holzstapeln
Die Polizei durchsuchte das Betriebsgelände und fand das frisch geborene Kalb zwischen hohen Holzstapeln neben den Gleisanlagen. Es war wohlauf. Aufgrund der Spuren vor Ort geht die Polizei davon aus, dass das frischgeborene Kalb nach der Geburt von der Weide unter dem Zaun hindurch auf Erkundungstour ging.
Der Rest der Herde büxte aus und machte sich auf die Suche nach dem Neugeborenen und gelangte dadurch auf die Gleisanlagen.
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