Werner Schlager, der ewige Tischtennis-Held Österreichs, feiert heute im engsten Familienkreis seinen 50. Geburtstag. Der Stolz über die historische Leistung vor fast 20 Jahren ist beim Jubilar nach wie vor da. "Aber ich klopfe mir nicht jeden Tag auf meine Schultern.“
Ein Österreicher gewinnt WM-Gold im Tischtennis. In etwa so wahrscheinlich wie ein chinesischer Sieg bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel. 2003 ist diese rot-weiß-rote Sport-Sternstunde dank Werner Schlager in Paris wirklich passiert. „Vielleicht kann man es mit der Geschichte ,Cool Runnings‘ rund um die jamaikanische Bobmannschaft bei Olympia vergleichen“, erzählt Schlager schmunzelnd im Gespräch mit der „Krone“.
Anlässlich seines heutigen 50. Geburtstages. Den der Niederösterreicher im engsten Kreis feiert. Also vor allem mit Frau Bettina und den Kindern Nick (13) und Nea (9). Besondere Emotionen löst die Zahl 50 bei Schlager nicht (mehr) aus. „Mittlerweile bin ich total entspannt. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob ich lachen oder weinen soll. Aber ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass ich mich über meine reichliche Lebenserfahrung freue.“
Schlager ist nach wie vor der letzte nicht-chinesische Weltmeister in dieser Sportart. Kein Wunder also, dass er auch in China noch immer eine große Nummer ist, im Mutterland des Tischtennis auch lukrative Verträge unterzeichnet hat. Durch Corona ebbte das zwar ab, dies dürfte sich nun aber bald wieder ändern. Sein WM-Titel sei „immer nur Segen, nie Fluch“ gewesen. Daran ändert auch der Prozess um seine Schwechater „Werner Schlager Academy“ („Ich bin frohen Mutes, dass Recht gesprochen wird“) wegen Finanzierungslücken nichts. Der Stolz über die historische Leistung vor fast 20 Jahren ist beim Jubilar nach wie vor da. „Aber ich klopfe mir nicht jeden Tag auf meine Schultern, wenn ich aufstehe. Andere Dinge im Leben sind weitaus wichtiger.“








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