Viel Gesprächsstoff nach dem Davis Cup! Nachdem sich der offizielle Twitter-Account des Davis Cups für „die Leidenschaft und Unterstützung“ bedankt hatte, konterten Frankreichs Spieler mit Kritik. „Ernsthaft?!!! Wir haben da wirklich nicht dieselbe Definition“, ärgerte sich Nicolas Mahut.
„Was für eine Tennis-Woche! Danke an alle für ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung in Hamburg, Valencia, Bologna und Glasgow“, schrieb der Twitter-Account des Davis Cups. Worte, die für Aufregung sorgten. „Leidenschaft und Unterstützung ... in Hamburg? Ernsthaft?!!! Wir haben da wirklich nicht dieselbe Definition“, antwortete Nicolas Mahut. Der Franzose war in der Gruppe C, die in Hamburg gespielt hatte, mit seinem Team nur auf Rang drei gelandet. Auch Kollege Julian Benneteau äußerte seinen Unmut. Und das wohl auch zu Recht: Denn die Partien ohne deutsche Beteiligung fanden teils vor beinahe leeren Rängen statt.
Struff: „Ich hab mich erschrocken“
Ärger gab es auch wegen der hohen Ticketpreise, die bei rund 65 Euro lagen. „Ich habe mich erschrocken, als ich den Kartenpreis gesehen habe“, sagte Deutschlands Jan-Lennard Struff. „Das war absolut verständlich, dass wahrscheinlich nicht so viele Fans kommen werden, weil es einfach brutal teuer ist, und das finde ich sehr schade.“
Straka rechtfertigt sich
Herwig Straka, CEO der Emotion Group, wehrte sich. „Der Veranstalter einer Davis-Cup-Begegnung trägt neben der Event-Ausrichtung auch das komplette finanzielle Risiko und muss dieses fast ausschließlich aus den Einnahmen der Eintrittsgelder finanzieren“, so der Österreicher gegenüber der „Bild“.








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