Spielt die Witterung mit, verzichtet die Bundesliga am Sonntag bei Lustenau gegen LASK und Hartberg gegen Austria erstmals teils auf die Stadion-Beleuchtung.
Eigentlich sind die „Sky“-Kameras so hochempfindlich, dass in Bundesliga-Stadien selbst bei Nachmittagspielen im Hochsommer das Flutlicht eingeschaltet sein muss, um eine optimale Übertragungsqualität garantieren zu können. Was sogar im TV-Vertrag verankert ist, am Sonntag bei den „Energiespar-Tests“ namens Lustenau - LASK und Hartberg - Austria aber dennoch in den ersten 45 Minuten nicht der Fall sein soll ...
Warum soll? Weil das Flutlicht-Fasten natürlich auch witterungsabhängig ist und diesem deshalb vorm Anpfiff jeweils die beiden Vereine sowie der spielverantwortliche Referee und „Sky“-Regisseur zustimmen müssen. „Grundsätzlich sind Lustenau und Hartberg aber Stadien, die betreffend des natürlichen Lichteinfalls sehr gut sind“, bestätigt Bundesliga-Sprecher Mathias Slezak den Testtag.
Der bereits ein Fingerzeig sein könnte, dassder Fußball aufgrund der Energie-Krise im Herbst wirklich um die Strahlkraft namens Flutlicht bangen muss. Zumal es in der 2. Liga schon mehrere Vormittags- bzw. Mittagsspiele gegeben hat, bei denen auf künstliche Beleuchtung verzichtet wurde. Laut Slezak handelte es sich dabei aber ebenfalls nur um Testläufe und gibt es bisher noch keine Vorgabe, generell auf Flutlicht verzichten zu sollen.









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