04.08.2022 10:54 |

Die Fans tobten

Zusammen abheben: Skispringer besuchten Beach

Was für eine Party: Die Fans tobten, die Skispringer trumpften auf. Gestern bewies Beachvolleyball ein weiteres Mal, dass es neben der Sommerfete schlechthin und dem großartigen Sport noch weit mehr ist! Denn selbst wenn gestern Abend im Stadion jeder Sitz belegt war, finden dort alle Menschen einen Platz.

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Ein Sport für jeden, der einfach mitreißt! Das bewies schon an Tag zwei die bombastische Stimmung, die durch die Beachoper am Heumarkt ging. Beats, Tanzmoves und Gesänge, die 2800 Zuschauer vereinen! Dabei könnte das Publikum nicht unterschiedlicher sein, und alle waren gestern schon dabei: Die begeisterten Sportfans, die Partytiger, und auch zahlreiche Promis.

Skispringer besiegten Team von Ex-Profi-Beacher
„Der DJ macht eine mega Stimmung“, begründet etwa Skispringer Stefan Kraft sein Kommen. Er war gestern erstmals Beachvolley-Kapitän des Volksbank-Teams beim abendlichen Match am Center Court gegen die Sporthilfe.

Auch Skisprung-Kollegen Jan Hörl, Daniel Huber, Chiara Kreuzer und Jacqueline Seifriedsberger, sowie Marita Kramer spielten gemeinsam mit ihm. Im Vorfeld sagte die 21-jährige Weltcupsiegerin zwar, dass es „peinlich“ wird – bei den österreichischen Adlern zeigte sich dann aber doch, dass sich das Aufwärmen mit Ball bei ihren Wettbewerben und ihre gute Sprungkraft auch am Sand bezahlt machen.

Ergebnis ist aber nur Nebensache
Da half es auch nichts, dass der ehemalige Beach-Profi Nik Berger mit seinem Sohn Tim oder Skifahrerin Michi Dorfmeister beim Sporthilfe-Team antanzten. Vielleicht Gründe: „Tim und ich harmonieren am Beach nicht“, scherzt Berger im Vorhinein. „So ein Stadion bin ich nicht gewohnt“, so Dorfmeister.

Dass der Ausgang nur nebensächlich ist, weiß Behindertensportler Andreas Onea: „Diese Sichtbarkeit ist extrem wichtig. Und alles läuft hier auf Augenhöhe ab.“

Ein Sport ohne Barrieren
Dass das auch tatsächlich der Fall ist und die Sportler hier am Boden geblieben sind, zeigt sich beim wohl größten Beachvolley-Fan im ganzen Stadion. Einmal im Fernsehen Feuer gefangen, besucht er seit elf Jahren den Center Court jedes Jahr, ist von früh bis spät im Stadion und klatscht mit seinem Lieblingsteam Mol/Sørum aus Norwegen vor jeder Partie ein: Stefan (rechts ist er mit den Österreichern Ermarcora/Pristauz zu sehen). Er sitzt im Rollstuhl in der ersten Reihe und ist voll begeistert. „Es gibt hier keine Barrieren“, freut sich auch seine Begleiterin.

Und genau so soll Sport auch sein: Eine Leidenschaft, die verbindet, Begeisterung für jeden, nahbare Stars und Euphorie, die spürbar ist. Das hat der Sport alles gestern bereits schon mehr als bewiesen.

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