Eine glückliche Trennung sieht anders aus. Noch bevor Matthijs de Ligt für 67 Millionen Euro zu den Münchnern wechselte, hing der Haussegen in Turin offenbar schief. Nachdem er sich Kritik von so manchem Ex-Kollegen anhören musste, packte der Niederländer nun selbst aus.
„In gewisser Weise war ich bei Juventus gar nicht ich selbst“, so De Ligt im Interview mit „ESPN“. Dabei erinnerte er sich an die Zeit, als er für 85.5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zur „Alten Dame“ gewechselt war. Es sei ihm schwergefallen, neben Stars wie Bonucci oder Chiellini sein volles Potenzial zu zeigen.
Wert fällt
Zwar habe er von den Altstars einiges lernen können, dennoch sehe er seine Zeit bei Juve als Rückschritt in seiner Karriere, was sich auch an den Kosten des 22-Jährigen feststellen lässt. Während De Ligts Marktwert vor wenigen Jahren noch bei 75 Millionen Euro lag, musste der FC Bayern „nur“ 67 Millionen auf den Tisch legen.
Dass sich mit neuen Trainern auch der Spielstil des Teams änderte, passte dem Verteidiger nur wenig in den Kram. „Ich hatte mich für Juve entschieden, weil ich die Idee, offensiveren Fußball zu spielen, gut fand. Bei Ajax habe ich sehr viel Druck gemacht, bin Risiken eingegangen. Bei Juve war das plötzlich ganz anders“, zog De Ligt laut „Sport Bild“ Bilanz.
Für sein Verhalten während des Abschieds von Juventus, hatte der Defensivmann zuletzt einiges an Kritik einstecken müssen. So bezeichnete Ex-Kollege Bonucci De Ligts Umgang mit dem Verein als „respektlos“. Ende gut, alles gut? Wohl kaum.
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