Sicherheitsmaßnahmen

Die Polizei hat ihren großen Festspiel-Auftritt

Salzburg
13.07.2022 07:30

Krieg, Pandemie und dazu Promi-Rummel: Um die Sicherheit der Festgäste zu garantieren, fährt die Polizei schwere Geschütze auf.

Wenn am kommenden Montag Hofmannsthals „Jedermann“ am Domplatz Premiere feiert und am 26. Juli Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Rede zur Eröffnung hält, geht es auch hinter den Kulissen der Salzburger Festspiele rund. Damit sind nicht nur die Bühnenarbeiter gemeint. Auch ein Großaufgebot an Polizei und Sicherheitspersonal kümmert sich – teils unerkannt – in den Altstadtgassen und sogar aus der Luft um den reibungslosen Ablauf des Festivals. Denn der Ukraine-Krieg, der politisch umstrittene Auftritt des griechisch-russischen Dirigenten Teodor Currentzis und die Corona-Pandemie haben die Stimmung aufgeheizt. Gerade rund um den Schutz des Bundespräsidenten werden deshalb die Sicherheitsvorkehrungen in diesem Jahr massiv erhöht.

Wenn Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Mozartstadt besucht, ist die Polizei in höchster Alarmbereitschaft (Bild: Tschepp Markus)
Wenn Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Mozartstadt besucht, ist die Polizei in höchster Alarmbereitschaft

Importierter Schutz für Europas Polit-Granden
Zu schützen gilt es aber nicht nur das Staatsoberhaupt, sondern erfahrungsgemäß auch eine Liste an hochkarätigen Teilnehmern aus dem In- und Ausland. Unter anderem soll auch die deutsche Altkanzlerin Angela Merkel der Mozartstadt einen Besuch abstatten.

Den Schutz dieser Gäste übernimmt die Direktion für Sondereinheiten beziehungsweise das Einsatzkommando Cobra. „Hier ist es so, dass diese Gäste oft auch mit eigenem Sicherheitspersonal anreisen. Da ist die Abstimmung natürlich sehr wichtig“, weiß Chefinspektor Hans Wolfgruber. Wie viele Beamte ihren Dienst versehen werden, will er aus taktischen Gründen nicht verraten.

(Bild: Tröster Andreas)

Das Sicherheitskonzept basiere auf den Erfahrungen und Plänen der Vorjahre und sieht etwa eine Durchsuchung der Spielstätten mit Spürhunden vor den Vorstellungen vor. Für die Bevölkerung soll der Polizeieinsatz jedenfalls so unscheinbar wie möglich über die Bühne gehen.

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