26.04.2022 16:50 |

Digitale Wahl im Juni

Zwei grüne Duos rittern um Spitzenkandidatur

Mit Klubobmann Gebi Mair und der stv. Landessprecherin Petra Wohlfahrtstätter auf der einen Seite und Landesrätin Gabriele Fischer und dem stv. Klubobmann Georg Kaltschmid auf der anderen Seite stellen sich zwei Duos der digitalen Wahl durch die Grüne Basis. Die Entscheidung wird nicht einfach. 

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Der neu eingeführte Wahlrat gab „einstimmig und ohne jeden Zweifel“ für beide Duos grünes Licht, berichtet Wahlratsvorsitzende Natascha Chmelar. Weitere Bewerbungen für den Spitzenplatz gab es nicht. „Alle vier Kandidat*innen bringen alles mit, was es für eine Spitzenkandidatur benötigt. Sie sind alle Führungspersönlichkeiten mit klarem inhaltlichen Kompass und Strahlkraft nach außen. Außerdem sind es jeweils Duos, die sich sehr gut ergänzen“, blickt Chmelar mit großer Zuversicht auf die Landtagswahl, die planmäßig im März 2023 stattfinden soll und an dessen Termin die Grünen festhalten.

„Wettbewerb der besten Ideen“
Der Grüne Landessprecher Christian Altenweisl spricht von einer „spannende Konstellation“, die ganz im Sinne der Grünen innerparteilichen Demokratie sei. „Wir erleben in den nächsten Wochen einen Wettbewerb der besten Ideen um die Grüne Spitze. Das unterscheidet uns wohltuend von allen anderen Parteien. Bei uns wird die Spitze nicht einfach abgesegnet, sondern die Mitglieder können sich darüber im Vorfeld ein Bild machen und dann in einer echten Wahl abstimmen.“

Dass es zu innerparteilichen Spannungen im Vorfeld zur Wahl kommen könne, glaubt Altenweisl nicht. „Alle vier kennen sich und arbeiten seit Jahren gut zusammen. Es wird eine kooperative Konkurrenz sein, wie es auch 2012 der Fall war, als sich Ingrid Felipe und Christine Baur um die Spitzenposition beworben haben. Beide haben dann bekanntermaßen die Grünen gemeinsam in die erste Grüne Landesregierung geführt.“

Basis wählt digital
Erstmals wird bei den Tiroler Grünen die Spitzenplätze bereits im Vorfeld zur Landesversammlung gewählt - und zwar digital von 03. Juni bis 07. Juni. Diese Statutenweiterentwicklung wurde im Dezember mit 97 Prozent Zustimmung beschlossen mit dem Hintergrund allen Mitgliedern die Chance auf Mitbestimmung zu geben und auch den Mitgliederwillen besser abzubilden, wie Altenweisl erklärt. Während die beiden ersten Listenplätze am 11. Juni bei der Landesversammlung in Kufstein gekürt werden, folgt die Wahl der weiteren Listenplätze im Oktober.

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