Klub ist insolvent

Heraf zum Türkgücü-Aus: „Trotzdem geile Erfahrung“

Türkgücü München um das Trainer-Duo Heraf/Djuricin zog sich aus Spielbetrieb der 3. Liga zurück. Sie waren nur drei Monate dort.

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„Unser Präsident war für mich ab dem 12. Jänner nicht mehr erreichbar. Da wusste ich, dass etwas nicht stimmen kann", ahnte Trainer Andreas Heraf bereits Schlimmeres.

Und der Wiener sollte leider recht behalten - denn Ende Jänner reichte Türkgücü München einen Insolvenzantrag ein, weshalb man mit einem Abzug von elf Punkten bestraft wurde. Gestern folgte die nächste Hiobsbotschaft, die kaum zu verhindern war - der Drittligist zog sich aus dem Liga-Spielbetrieb zurück: „Eine weitere Aufrechterhaltung wäre nur durch Bereitstellung neuen Kapitals von dritter Seite möglich gewesen. Die laufenden Kosten können bei Weitem nicht gedeckt werden“, sagt Geschäftsführer Max Kothny. Laut Spielordnung werden nun alle bisherigen Spiele der Münchner aus der Wertung genommen, Türkgücü hätte noch sieben Spiele vor sich gehabt. Für den 54-jährigen Ex-Ried-Coach und seinen Wiener „Co“ Goran Djuricin endet die Reise somit nach nur drei Monaten: „Für mich war es trotzdem eine geile Erfahrung, weil ich unbedingt nach Deutschland wollte“, sagt Heraf, der ab Montag beim AMS gemeldet ist.

Lukas Schneider
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