20.03.2022 21:20 |

In Belgrad

Weltrekorde bei Hallen-WM für Duplantis und Rojas

Armand Duplantis sorgte mit einem neuen Weltrekord im Stabhochsprung für den Schlusspunkt der Hallen-WM in Belgrad. Der Schwede meisterte im dritten Versuch 6,20 m und verbesserte damit seine eigene, vor zwei Wochen in Belgrad erzielte Bestmarke um einen Zentimeter. Dies war der dritte Weltrekord dieser Hallen-WM.

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Zuvor hatten am Schlusstag Yulimar Rojas (Venezuela) im Dreisprung mit 15,74 m sowie Grant Holloway (USA) im Semifinale über 60 m Hürden in 7,29 Sekunden für Weltrekorde gesorgt. Holloway egalisierte zunächst seine eigene Bestmarke von Madrid 2021 und gewann anschließend das Finale in 7,39. Rojas hatte bereits in der Morgen-Session ihren zwei Jahre alten Hallen-Weltrekord gleich um sensationelle 31 Zentimeter verbessert. Zudem sprang sie auch sieben Zentimeter weiter als bei ihrem Freiluft-Weltrekord, den sie bei ihrem Olympiasieg in Tokio mit 15,67 m aufgestellt hatte.

Für den letzten Höhepunkt dieser tollen Hallen-WM sorgte schließlich in der ausverkauften Stark-Arena „Überflieger“ Armand Duplantis. Nach 6,17 m und 6,18 m im Vorjahr ließ er heuer mit 6,19 m und 6,20 m seinen vierten Weltrekord unter dem Hallendach folgen. In der Geschichte der Hallen-Weltmeisterschaften war dies übrigens der erste Stabhochsprung-Weltrekord der Männer. Was doch überraschend ist, denn der große Sergej Bubka hatte zwar bis 1993 17 Hallen-Weltrekorde erzielt, aber nie einen bei einer WM. Der Ukrainer sprang dort Rekorde, wo es Prämien gab. Damals zahlte der Weltverband noch keine Gelder für Rekorde bei der Hallen-WM. Duplantis aber bekam 50.000 Dollar ausgezahlt.

Emotionaler Heimsieg
Neben den drei Weltrekorden war der Heimsieg der Serbin Ivana Vuleta-Spanovic für die Fans der emotionale Höhepunkt der Titelkämpfe. Sie feierten den serbischen Leichtathletik-Star minutenlang mit stehenden Ovationen. Mit 7,06 m hatte Vuleta-Spanovic ihren vor vier Jahren gewonnenen Weitsprungtitel erfolgreich verteidigt.

Olaf Brockmann
Olaf Brockmann
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