Heute gibt Teamchef Franco Foda den Kader für das WM-Play-off-Semifinale am 24. März in Cardiff gegen Wales bekannt - da mit Julian Baumgartlinger (nach schwerer Knieverletzung bei Leverkusen erst einmal wieder auf der Bank) nur ein Mann sicher ausfällt, es mit Freiburgs Philipp Lienhart (Corona) nur ein Fragezeichen gibt, ist die wohl spannendste Frage, wer aller nicht im Kader aufscheint.
Zusätzlich zu Fodas Stammpersonal taten sich zuletzt aber dennoch Alternativen auf, die es wert sind, genauer unter die Lupe genommen zu werden:
Patrick Wimmer zum Beispiel, der sich in Bielefeld zu einem Stammspieler bei einem deutschen Bundesligaverein entwickelt hat.
Und vor allem Andreas Weimann, der in der englischen Championship bei Bristol City für Schlagzeilen sorgt: Er stand in allen bisherigen 37 Saison-Ligaspielen in der Startelf (nur einmal ausgewechselt), erzielte 17 Treffer, hinzu kommen acht Assists, womit der 30-Jährige an mehr als der Hälfte aller Bristol-Tore beteiligt ist. Erst letzten Samstag avancierte er in seinem 400. Spiel als Profi bei Blackburn mit einem Traumvolley in der 92. Minute zum 1:0-Matchwinner.
Von den Teamspielern kommen ihm Rapids Marco Grüll (14 Tore in 41 Saisonspielen) und Bolognas Marco Arnautovic (zehn Tore in 26 Spielen) am nächsten. Michael Gregoritsch traf in 21 Spielen sechsmal für Augsburg, Sasa Kalajdzic, im Herbst verletzt, meldete sich bei Stuttgart mit drei Toren in acht Spielen zurück.
Was noch für Weimann sprechen könnte: Er weiß wohl ganz genau, wie man sich gegen Verteidiger von der Insel durchsetzen muss.
Apropos Insel: Der zweite österreichische „Import“ kann von Weimann’schen Einsatzzeiten nur träumen: Daniel Bachmann absolvierte sein letztes Spiel im Watford-Tor am 21. Jänner, seitdem ist er nur Ersatz für den 38-jährigen Ben Foster. Foda, ein Verfechter der Kontinuität, wird Bachmann wohl einberufen, spannend, ob dieser seinen Status als Nummer eins im Team behält. Ein Risiko wäre es schon, den 27-Jährigen ohne Spielpraxis aufzustellen.










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