Mi, 16. Jänner 2019

Jubel in Graz

25.05.2011 22:31

Sturm holt mit 2:1-Sieg über Wacker dritten Meistertitel

Sturm Graz hat in der hochdramatischen Schlussphase der tipp3-Bundesliga die Nerven bewahrt und am Mittwochabend mit einem 2:1-Heimsieg über Wacker Innsbruck den Meisterteller in die Steiermark geholt. Da die Wiener Austria gleichzeitig daheim gegen den entthronten Titelverteidiger Red Bull Salzburg 2:4 verlor, dürfen die Grazer mit drei Punkten Vorsprung auf die Salzburger über den dritten Titel in ihrer Klubgeschichte jubeln.

15.400 Zuschauer feierten in der heimischen UPC-Arena Trainer Franco Foda und seine Spieler, die offizielle Meisterfeier steigt am Donnerstag in Graz. Andreas Hölzl (14.) und Samir Muratovic (84.) waren die Matchwinner für die Elf von Chefcoach Foda. Für die Tiroler hatte Alexander Hauser (29.) zwischenzeitlich ausgeglichen.

Flotter Start des neuen Meisters
Gleich zu Beginn deutete Timo Perthel mit einem Volleyschuss seine Gefährlichkeit an (3.), zudem musste sich Innsbruck-Goalie Fabian Schumacher gleich darauf bei einem Schildenfeld-Schuss auszeichnen (4.). Zehn Minuten später avancierte die UPC-Arena erstmals zu einem wirklichen Tollhaus. Einen Kainz-Stanglpass musste Hölzl aus kurzer Distanz nur noch verwerten.

Von den Tirolern, die sich ambitioniert gegen die Niederlage stemmten und mit Fortdauer der ersten Hälfte etwas besser wurden, war offensiv kaum etwas zu sehen. Mit einer Ausnahme: Nach einer weiten Bergmann-Flanke wurde Hauser am langen Eck sträflich alleingelassen, und der linke Mittelfeldspieler köpfelte zwischen die Beine von Christian Gratzei ein (29.).

Sturm hatte Chancen auf die neuerliche Führung, Roman Kienast schoss aber genauso wie Florian Kainz drüber. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen, die Grazer kamen mit dem Meistertitel vor Augen voller Elan aus der Kabine und setzten ihre Offensivbemühungen unermüdlich fort. Imre Szabics scheiterte mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Schumacher (54.), zudem ging ein Hölzl-Volleyschuss drüber (61.).

Hausherren kurz verunsichert
Je länger das Spiel dauerte, umso unsicherer wurden die Hausherren. Als die Information vom 2:2-Ausgleich und in der Folge von der 3:2- und 4:2-Führung der Salzburger im Spiel gegen die Austria die Runde machte, brandete trotz der dann schwächeren Leistung der eigenen Mannschaft richtiger Jubel auf. Der erste Meistertitel in der Nach-Konkurs-Ära war damit unabhängig vom Spielausgang perfekt.

In der 84. Minute machten die Grazer dann durch Muratovic auch aus eigener Kraft noch den Sack zu. Nach dem Schlusspfiff blieben die Grazer Fans diszipliniert auf den Rängen. Um 22:53 Uhr erhielt Veteran Mario Haas, der schon bei den Titelgewinnen 1998 und 1999 mit von der Partie war, die Trophäe aus den Händen von Bundesliga-Präsident Hans Rinner, der bis vor einem Jahr als Sturm-Chef fungiert hatte. Danach absolvierten die Spieler einige Ehrenrunden.

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