Unfassbare Zahl

ORF gibt meistgesehenen Olympia-Bewerb bekannt

Olympia
21.02.2022 12:11

Der ORF hat mit seinen (Live)-Übertragungen von den am Sonntag in Peking zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen insgesamt 5,4 Mio. Zuseherinnen und Zuseher erreicht (weitester Seherkreis). Das entspricht laut einer Aussendung 72 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Meistgesehenes Sportereignis war der 2. Durchgang im Riesenslalom der Herren mit einer Durchschnittsreichweite von 721.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei einem Marktanteil von 68 Prozent.

Unter die Top-10-Reichweiten mischten sich auch das Skispringen der Herren auf der Normalschanze (649.000 Zuseher, 46 Prozent Marktanteil), der 4. Lauf beim Einzelrodeln der Männer (616.000 Zuseher, 42 Prozent Marktanteil) oder das „Olympia-Studio“ am 6. Februar (571.000 Zuseher, 40 Prozent Marktanteil). Der meistgesehene reine Frauenbewerb - Biathlon zehn Kilometer Verfolgung - landete auf Platz sieben mit einer Durchschnittsreichweite von 483.000 Personen und 49 Prozent Marktanteil.


Die diversen „Olympia-Studios“ verfolgten im Schnitt 199.000 Zuseherinnen und Zuseher. Ähnlich viele - bis zu 200.000 Personen - schalteten für die letztendlich abgesagte Herren-Abfahrt am 6. Februar um 4 Uhr Früh ein. Das tatsächliche Rennen am nächsten Tag um 5 Uhr Früh sahen bis zu 422.000 Ski-Alpin-Fans.

Mehr Interesse als an Winterspielen in Pyeongchang
Das Interesse an den Olympischen Winterspielen in Peking war im Fernsehen etwas höher als an jenen vor vier Jahren in Pyeongchang. Damals erreichte der ORF 5,3 Mio. Personen bzw. 71 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung zumindest kurz (weitester Seherkreis). Der damals meistgesehene Bewerb - Skeleton der Damen - war mit durchschnittlich 736.000 Zuseherinnen und Zusehern in etwa auf dem Niveau von heuer, performte beim Marktanteil (51 Prozent) aber schwächer. Damals fanden viele der Bewerbe für die österreichische Bevölkerung zu ähnlich ungünstigen Zeiten statt. Die Zeitverschiebung betrug 2018 acht Stunden. Heuer waren es sieben Stunden.


Einen absoluten „Quoten-Hit“ trotz schwierigen Voraussetzungen sah ORF-Generaldirektor Roland Weißmann gegeben. Zu verdanken sei das einerseits den großartigen Leistungen der österreichischen Sportlerinnen und Sportlern - 18 gewonnene Medaillen, sieben davon in Gold, bedeuteten die zweiterfolgreichsten Olympischen Winterspiele für Österreich -, andererseits aber auch dem Einsatz des ORF-Olympia-Teams. „Unter schwierigsten Arbeitsbedingungen wurde an den Wettkampfstätten Großartiges geleistet, während die Mann- und Frauschaft im ORF-Zentrum dafür gesorgt hat, dass die Bilder der spektakulären Bewerbe dem Publikum in gewohnter Qualität präsentiert werden konnten“, wurde der ORF-Chef zitiert.

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