Gesundheitliche Folgen

Klare Regeln für Medienkonsum bei Kindern

Schlaf- und Konzentrationsprobleme können ebenso negative Auswirkungen von übermäßiger Mediennutzung beim Nachwuchs sein, wie Entwicklungsstörungen, Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit, und Verhaltensprobleme. 

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Durchschnittlich bereits im Alter von einem Jahr kommen Kinder in Kontakt mit einem digitalen Bildschirm - 72% sogar noch früher, wie eine österreichische Befragung von 400 Eltern mit Kids (bis zu sechs Jahren) zeigt. „Da sich digitale Medien nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegdenken lassen, ist es vor allem wichtig, dass Eltern Kindern gesunde Mediennutzungsgewohnheiten beibringen und sie begleiten. Wenn Sie beispielsweise zusammen mit Ihrem Nachwuchs einen altersgerechten Film ansehen, kann er Fragen dazu stellen und darüber sprechen. Sie sollten aber auch bei ihren älteren Kindern wissen, womit diese sich etwa im Internet oder bei Computerspielen beschäftigen“, erklärt Dr. Werner Sauseng, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ), wissenschaftlicher Beirat der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (ÖGSM).

Als feste Regel sollte die Stunde vor dem Zubettgehen, aber auch während der Mahlzeiten medienfrei bleiben. Kinder unter zwei Jahren sollten möglichst keine Medien nutzen, über zwei Jahre bis zum Vorschulalter empfiehlt sich eine Bildschirmzeit von höchsten 30 Minuten pro Tag.  Bis ins Jugendalter können Eltern dann die Dauer langsam auf bis zu zwei Stunden täglich erhöhen.

Die  Broschüre „Mama, darf ich dein Handy?“ gibt Eltern mit Kindern von 3 bis 6 Jahren Tipps zum Umgang mit Medien. Weitere aktuelle Informationen rund um das Thema „Kindergesundheit“ finden Sie auf der Internetseite der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ).

Karin Rohrer-Schausberger
Karin Rohrer-Schausberger
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