64 Festnahmen

Trotz Geisterspiel: Fan-Tumulte bei Trauner-Klub

Leuchtraketen, fliegende Bengalos und Böller trotz Geisterspiel? Das wurde im Derby Feyenoord Rotterdam gegen Ajax Amsterdam Realität. Weil die Fans aufgrund der bedrohlichen Pandemielage nicht ins Stadion durften, verlagerten diese die Krawalle einfach vor das Stadion. Sogar die Polizei musste eingreifen.

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Hunderte Fans hatten sich am gestrigen Sonntag vor Spielbeginn des Derbys zwischen Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam vor dem Stadion versammelt, um trotz Geisterspiel (in den Niederlanden gilt seit 18. Dezember ein bundesweiter Lockdown) für eine glühende Atmosphäre zu sorgen. So wurden vor dem Stadion De Kuip Feuerwerkskörper sowie Böller gezündet.

Auch die Spieler des Auswärtsteams Ajax waren mittendrin. Während der Bus der Hauptstädter einreiste, wurde dieser Ziel diverser Geschoße.

64 Festnahmen
Laut der ortsansässigen Polizei kam es zu 64 Festnahmen. Die Hauptgründe dafür waren selbsterklärend der Besitz von Feuerwerkskörper, Gewaltanwendungen und Beleidigungen. Die Situation sei sehr unübersichtlich gewesen. Laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP sollen zudem 100 bis 150 Personen Beamte mit Flaschen beworfen haben.

Sportlich war „De Klassieker“ ohnehin ein Kracher. Das Verfolger-Duell des dritten Feyenoord, dem Klub des ÖFB-Legionärs Gernot Trauner, gegen den zweiten Ajax endete mit 2:0 für den Meister aus Amsterdam. Damit hielten sie den Anschluss an Tabellenführer PSV Eindhoven - so bleibt es bei einem Zähler Rückstand auf den Mwene-Klub. Trauner und Co. sind nun vier Zähler zurück.

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