28.03.2011 16:56 |

Keine "Alk"-Steuer

Saison-Eröffnung der Schanigärten ohne Kaiserwetter

Es hat nicht unbedingt Kaiserwetter geherrscht, als Montagvormittag die Wiener Schanigarten-Saison offiziell eröffnet wurde. Die geladenen Gäste der "Conditorei Sluka" neben dem Rathaus blieben trotzdem trocken. Denn hier sind die Tische unter den Arkaden aufgestellt. Schanigärten dürfen bis 23 Uhr geöffnet haben.

"Jeder dritte Wiener besucht zwei- bis dreimal pro Woche ein Kaffeehaus, jeder fünfte sogar täglich", verweist Wirtschaftskammer-Chefin Brigitte Jank (Bild links) auf eine aktuelle Studie. Außerdem planen 90 Prozent der Touristen einen Besuch in einem Kaffeehaus. Der Schanigarten ist dabei für 1.800 Gastronomen eine wichtige Einnahmequelle. Macht doch jeder fünfte ein Drittel seines Jahresumsatzes mit den Tischen auf öffentlichem Grund.

Quadratmeter-Preiserhöhung "ist derzeit kein Thema"
Hinzu kommen noch 800 Gastgärten in diversen Innenhöfen. Jüngste Spekulationen, wonach die Grünen über eine Erhöhung der Quadratmeter-Preise nachdenken, werden vom Stadtchef heftig dementiert: "Das ist derzeit kein Thema", erklärte Bürgermeister Michael Häupl. Weiterhin sorgt die Diskussion um eine 15-prozentige Alkoholsteuer für Aufsehen (Infobox). Auch hier winkt Michael Häupl (Bild mitte) ab.

Derzeit sorgt die Verlängerung der Sperrstunde von Nachtlokalen bis sechs Uhr für Spannung. Sie wird von der Wirtschaftskammer gefordert. Mit der Einführung kann erst im Herbst gerechnet werden. In der Bezirksvertretung Meidling etwa wurde ein Antrag gegen das Fallen der Sperrstunde mit den Stimmen von SP und Pro Hetzendorf abgelehnt.

von Martina Münzer, Kronen Zeitung

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