17.10.2021 11:05 |

Indian Wells

Außenseiter Norrie und Basilaschwili im Finale

Das Titelduell des Masters-1000-Tennisevent in Indian Wells bringt ein Match zweier Endspiel-Debütanten auf dieser Turnierebene. Der als Nummer 26 gesetzte Brite Cameron Norrie besiegte am Samstag im Semifinale den Bulgaren Grigor Dimitrow 6:2, 6:4, der Georgier Nikolos Basilaschwili den US-Amerikaner Taylor Fritz 7:6(5), 6:3. Basilaschwili ist gar nur auf Position 29 gesetzt. Das Endspiel ist für die Nacht auf Montag angesetzt.

Einige der Asse wie Novak Djokovic (SRB), Rafael Nadal (ESP), Dominic Thiem (AUT) und Roger Federer (SUI) fehlten bei diesem wegen Corona vom März in den Herbst verlegten, mit 8,36 Millionen Dollar dotierten Traditionsturnier. Andere wie US-Open-Gewinner Daniil Medwedew (RUS), Olympiasieger Alexander Zverev (SUI) oder Stefanos Tsitsipas (GRE) schieden in Kalifornien spätestens im Viertelfinale aus.

Norrie hat heuer den Durchbruch auf der Tour geschafft. Es ist die bereits sechste Finalteilnahme des 26-Jährigen im Jahr 2021, wobei er aber nur in Los Cabos auf Hartplatz den Titel geholt hat, seinen ersten. Niederlagen gab es in Lyon und Estoril auf Sand, im Londoner Queen‘s Club auf Rasen und in San Diego auf Hartplatz. Das zeigt aber auch, dass sich Norrie auf allen Belägen wohlfühlt. Nun möchte er erneut auf Hartplatz zuschlagen, und das als erster Brite in Indian Wells.

„Es war das größte Match meiner Karriere, nachdem davor das gestrige (Viertelfinale, Anm.) das größte gewesen war“, sagte Norrie im Sieger-Interview. „Ich hatte noch mehr Druck. Ich habe sehr physisch gespielt, Grigor war vielleicht von seinen anderen Matches müde.“ Damit ist der Weltranglisten-26. nur noch zwei Plätze von der Qualifikation für die ATP-Finals entfernt. Im Fall des Finalsiegs wäre es gar nur noch eine Position. In der Weltrangliste wird Norrie auf Rang 16 oder 17 aufrücken.

Basilaschwili würde bei einem Finalsieg unmittelbar hinter Norrie neuer Weltranglisten-18. sein, 2019 war er schon 16. Aktuell liegt der Georgier zehn Positionen hinter seinem Endspielkonkurrenten auf Platz 36. Auch für den 29-Jährigen wäre es eben sein größter Triumph, wobei er schon fünf ATP-Titel geholt hat - alle seit 2018 und heuer mit Doha (Hartplatz) und München (Sand) bereits zwei.

„Ich spiele derzeit mein bestes Tennis“, gab Basilaschwili an. „Das Turnier wird von den Leuten als fünftes Grand-Slam-Turnier bezeichnet. Hier im Finale zu sein, bedeutet mir viel.“ Davor hatte er heuer bei sechs Masters-1000-Antritten fünfmal in der ersten Runde verloren.

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