Es war ein schrecklicher Unfall, der am 21. Februar das Leben eines Jugendlichen (17) auslöschte. Nun wird sich der Lenker - ein Lehrling (18) - dafür vor Gericht verantworten müssen. An jenem Abend raste er mit 128 km/h und verlor die Kontrolle.
Kürzlich hatte Unfall-Experte Gerhard Kronreif die Unfallursache geklärt: Der 18-Jährige war an jenem Abend viel zu schnell mit einem BMW unterwegs. Der Anklage nach raste der Führerscheinneuling mit bis zu 128 km/h über die Vogelweiderstraße - bei erlaubtem Tempo 50. Der Lenker verlor damals die Kontrolle über den Wagen, prallte mit voller Wucht gegen einen Betonpfeiler der Autobahnbrücke. Ein Insasse (17) starb an Ort und Stelle. Die Beifahrerin (16) erlitt schwere Verletzungen - sie lag eine Woche im Koma. Auch ein 15-Jähriger wurde schwer verletzt.
Weiterer Vorwurf wegen kinderpornografischem Material
Am 29. Oktober wird sich der 18-Jährige, verteidigt von Kurt Jelinek, wegen grob fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung im Landesgericht verantworten müssen. Weiters wirft ihm die Anklägerin den Besitz von kinderpornografischem Material vor - aufgrund zweier Videos, die die Polizei auf dem Handy des 18-Jährigen fand.
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