01.10.2021 09:43 |

Schäden für Teenager?

Facebook-Sicherheitschefin vom US-Kongress befragt

Facebook ist weiterhin wegen womöglich schädlicher Auswirkungen auf Jungendliche im Kreuzfeuer der Kritik. Nach Enthüllungen des „Wall Street Journal“ befragten Senatoren am Donnerstag Facebook-Sicherheitsdirektorin Antigone Davis zu konzerninternen Untersuchungen zu der Frage, welche Folgen die Nutzung seiner Plattform Instagram für das Wohlergehen von Teenagern haben könnte.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

„Diese Recherche ist hochbrisant“, sagte der demokratische Senator Richard Blumenthal. „Es ist ein starker, packender, fesselnder Beweis, dass Facebook von den schädlichen Effekten seiner Seite auf Kinder weiß, und dass es diese Fakten und Erkenntnisse verheimlicht hat.“ Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, Facebook sei bei seinen Untersuchungen selbst zu dem Schluss gekommen, dass Instagram der psychischen Gesundheit von Jugendlichen schaden könne. So zitierte die Zeitung den Satz: „Wir machen Probleme mit dem eigenen Körperbild für eine von drei Teenagerinnen schlimmer.“

Sicherheitschefin übt Kritik an „düsterem“ Artikel
Sicherheitschefin Davis sagte dazu am Donnerstag vor einem Senatsausschuss, in dem Zeitungsbericht seien bewusst negative Elemente der internen Forschung ausgesucht gewesen, um ein düsteres Bild von Instagram zu zeichnen. In Wahrheit würden die Facebook-Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche bei elf von zwölf Problemfeldern wie Angstzuständen, Trauer und Essstörungen Instagram als Hilfe empfinden.

Die Senatoren forderten, dass Facebook seine gesamte Forschung zu dem Thema zugänglich macht. Davis entgegnete darauf, der Konzern wolle mehr Ergebnisse öffentlich machen, es gebe aber Probleme wegen des Schutzes der Privatsphäre.

 krone.at
krone.at
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?