10.09.2021 16:46 |

Ein Jahr nach Bluttat

Pensionistin (81) getötet: Verdächtiger gefasst

Fast genau ein Jahr nachdem die Salzburgerin Eleonore A. (81) mit 28 Messerstichen in ihrer Wohnung brutal getötet wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Mörder im niederösterreichischen Wiener Neustadt geschnappt: Es war der Nachbar des Opfers, ein Pensionist und gelernter Installateur (61). Unklar ist das Mordmotiv - es ging jedenfalls nicht um Geld.

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Eleonore A. lebte in einer Wohnung im ersten Stock des 96-Parteien-Wohnhauses in der Salzburger Gorianstraße - sehr zurückgezogen und allein, sie hatte keinen Verwandten, kaum Freunde. Bis zum 27. August 2020, als sie auf brutale Weise - in einer Art „Overkill“, so die Ermittler - mit 28 Messerstichen getötet wurde. Seither suchte die Polizei den Mörder.

37 Männer gaben DNA-Probe ab
Nun dürfte er geschnappt sein: Der Österreicher (61) wohnte einen Stock unterhalb des Opfers - ebenfalls allein. Erst Anfang August zog er nach Wiener Neustadt, lebte also elf Monate lang direkt neben dem Tatort. Ein Massen-DNA-Test im Wohnhaus brachte die richtige Spur. 37 Männer machten mit - darunter der Verdächtige.

Motiv völlig unklar
Am Freitag war das Ergebnis da, Stunden später folgte die Festnahme. Der Verdächtige bestreitet und will die Seniorin nur vom Sehen gekannt haben. Die Spurenlage spricht aber eine andere Sprache. Unklar ist nur das Warum. Geld wird eher ausgeschlossen, da mehrere Tausend Euro in der Wohnung des Opfers lagen - unberührt.

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