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Worte, die sitzen | Nicht skandalisieren!

Worte, die sitzen! Da merkt man, dass er noch nicht lange in der Politik ist - nach 100 Tagen im Amt des Gesundheitsministers sind Wolfgang Mückstein noch klare Antworten zu entlocken, die man von anderen Politikern längst nicht mehr hört (und von vielen auch gar nie zu hören bekommen hat). So äußert er sich gegenüber der „Krone“ sehr offen, was das weitere Corona-Infektionsgeschehen betrifft, wenn er sagt, dass wir am Beginn der vierten Welle stünden, „die Frage ist nicht mehr ob oder wann sie kommt, sie ist bereits da“. Fix sei, dass jeder, der nicht geschützt, also geimpft ist, sich infizieren werde. Und wann wird Corona vorbei sein? „Wenn jeder und jede entweder mit dem Virus infiziert war oder geimpft ist.“ Danke Herr Minister, das sind Worte, die an Klarheit nicht zu überbieten sind. Danke, das sitzt! 

Nicht skandalisieren! Auch er ist einer, der etwas zu sagen hat. Im Gegensatz zu Wolfgang Mückstein ist Werner Amon aber seit Jahrzehnten Polit-Profi. Und zwar einer, der sich stets etwas zu sagen traute, stets etwas zu sagen hatte und der sich auch in seiner aktuellen Funktion als Volksanwalt kein Blatt vor den Mund nimmt. Er kritisiert - gerade auch in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen - heute in der „Kronen Zeitung“ die „nicht ausgeprägte Fehlerkultur“ der österreichischen Innenpolitik. Die Volksanwaltschaft wird mit Beschwerden rund um die Corona-Pandemie gestürmt. Aber auch Alten- und Pflegeheime stehen im Fokus. Gerade auch in diesem Zusammenhang eine wichtige Aussage Amons: „Unsere Aufgabe ist nicht, zu skandalisieren, sondern Lösungen zu finden“. Danke Herr Volksanwalt, da haben Sie mehr als recht - und das sollte vor allem auch für die gesamte heimische Politik gelten! 

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