„Das ist kein Zufall“

Traumtor in CL-Quali: Panenkas Lob für Knasmüllner

Fußball National
22.07.2021 05:41

Der Moment hatte auch etwas Magisches an sich: Vor den Augen von Klublegende Antonin Panenka, der in den 80er-Jahren die Rapid-Fans mit seiner eleganten Technik begeisterte, glückte Christoph Knasmüllner am Dienstag beim 2:1-Sieg in der CL-Quali gegen Sparta Prag ein Treffer, der in Hütteldorf noch lange Gesprächsthema sein wird. Auch bei Panenka, der beim genialen Schlenzer zum 1:1 in der 63. Minute euphorisch aufsprang - die frühere Nummer 8 zog vor der aktuellen Nummer 8 der Grün-Weißen den Hut, hielt fest: „Solche Tore sind kein Zufall. Treffer dieser Art mit Ruhe und Übersicht erzielen nur intelligente Spieler.“

Trainer Didi Kühbauer durfte so im 116. Match seiner Rapid-Amtszeit über den 60. Sieg jubeln, knackte zugleich die 200-Punkte-Marke: „Knasi gelingen diese Tore auch im Training, er verfügt über einen richtig guten Fuß.“

(Bild: ORF TV-Thek (Screenshot))

Nicht ins allgemein positive Bild passte jener Teil der rund 400 in Wien lebenden Tschechen, die Karten für das Spiel erhalten hatten: Denn diese Gäste-Fans waren nach dem Spiel auf Radau mit den Rapid-Anhängern aus, die Polizei musste am Ende einschreiten. Zwei Ordner wurden bei den Tumulten verletzt, elf Personen fassten Anzeigen aus.

Nächsten Mittwoch sind in Prag 9000 Fans zugelassen, womit die Generali-Arena zu 50 Prozent gefüllt sein wird. Die Auswärtstorregel spielt, wie berichtet, keine Rolle mehr, da sie von der UEFA mit Beginn dieser Saison abgeschafft wurde: „Ich habe schon vor dem Hinspiel gesagt, dass man diese Regel akzeptieren muss. Ob man sie verstehen will, ist was anderes“, kann Kühbauer der neuen Regelung nur wenig abgewinnen.

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(Bild: KMM)



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