19.07.2021 16:30 |

Verletzt und müde

Daniel Craig: Nach „Spectre“ war er fast zu kaputt

Dass Daniel Craig noch einmal als James Bond auf der großen Leinwand zu sehen sein wird, war nach seinem letzten 007-Streifen „Spectre“ keinesfalls so klar. Denn Craig selbst glaubte damals nicht, dass er „körperlich in der Lage“ wäre, einen weiteren James-Bond-Film zu drehen. Der 53-Jährige hatte bereits 2015 vorgehabt seine Rolle als 007-Agent aufzugeben, da die zermürbenden sechsmonatigen Dreharbeiten von „Spectre“ ihren Tribut forderten und er sich dabei am Knie verletzt.

„Ich dachte, dass ich wahrscheinlich körperlich nicht in der Lage war, noch einmal zu drehen. Für mich war es ganz klar, dass ich nicht zurückkommen würde“, so Craig im Interview mit dem Magazin „Total Film“. Die Produzenten waren jedoch noch nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Sie wussten, dass sie ihm „etwas Zeit“ geben mussten, um sich zu erholen, bevor sie die Idee einer Rückkehr in Angriff nahmen.

Produzentin Barbara Broccoli erinnerte sich: „Er war so erschöpft nach diesem Film. Wir hatten unsere eigenen Schwierigkeiten bei ,Spectre‘ und Daniel hatte eine massive Verletzung. Es war sehr schwierig. Also brauchte er einfach etwas Zeit.“

Nach fast zwei Jahren war der Filmstar - der mit seiner Ex-Frau Fiona Loudon die 29-jährige Tochter Ella und mit Ehefrau Rachel Weisz eine zweijährige Tochter hat - offen für die Idee, ein letztes Mal für den kommenden Film „Keine Zeit zu sterben“ zurückzukehren, der ursprünglich schon letztes Jahr erscheinen sollte, aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf September 2021 verschoben wurde.

Video: Der Trailer zu „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“

„Wir müssen die Geschichte zu Ende bringen“
„Wir fingen an, darüber zu reden und ich sagte: ,Es könnte eine Geschichte geben, die wir hier zu Ende bringen müssen - etwas, das wir in Casino Royale begonnen haben. Etwas, das mit Vesper und Spectre zu tun hat und etwas, das in gewisser Weise damit verbunden ist.‘ Dann begann die ganze Sache, Formen anzunehmen. Und ich dachte: Jetzt geht‘s los.“ Nach fünf Bond-Filmen hängt Craig nun jedoch seinen Job als 007-Agent endgültig an den Nagel.

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