Antrag im Landtag

Tiroler Neos fordern Beleuchtung, die „mitdenkt“

Tirol
05.07.2021 20:00
Straßenbeleuchtung verschlingt knapp die Hälfte des Stromverbrauchs der Gemeinden. „Man schätzt, dass in Österreich rund 100 Millionen Kilowattstunden Strom durch gezielte Beleuchtung eingespart werden könnten“, rechnet LA Andreas Leitgeb (NEOS) vor und fordert im Landtag Unterstützung für die Gemeinden beim Umstieg auf „intelligente“ Straßenbeleuchtung.

„Darunter versteht man Straßenlaternen mit LED-Lampen und intelligenter Steuerungstechnik, die helfen, Strom und Geld zu sparen“, erklärt Leitgeb im Gespräch mit der „Krone“. Sensoren an den Laternen erfassen die Bewegungen von Fahrzeugen, Radlern oder Fußgängern und erhellen sich bei deren Annäherung. Wird der Bereich wieder verlassen, dimmen sich die Lampen automatisch. Wenn kein Bedarf besteht, bleibt das Beleuchtungsniveau also niedrig oder könnten die Lampen auch ganz abgeschaltet werden. „Gerade an wenig genutzten Straßen und Wegen wäre diese Technologie an den Abend- und Nachtstunden sinnvoll“, ist der NEOS-Abgeordnete überzeugt.

Neos-Klubchef Dominik Oberhofer (re.) & LA Andreas Leitgeb (Bild: Martin Vandory)
Neos-Klubchef Dominik Oberhofer (re.) & LA Andreas Leitgeb

Investition rechnet sich binnen weniger Jahre
Die Vorteile seien offenkundig: Der Energieverbrauch und die Lichtverschmutzung würden reduziert und gleichzeitig spare man langfristig Steuergeld! Zudem würde die Sicherheit erhöht, denn die Lampen passen die Leuchtintensität automatisch an – etwa bei starkem Regen oder Schneefall. Beispiele zeigen, dass bereits im Umstieg auf reguläre LED-Straßenbeleuchtung großes Potenzial zur Kostenersparnis liegt und sich die Investitionen binnen weniger Jahre amortisieren.

„Ich hoffe, dass dieser sinnvolle Antrag im Landtag eine Mehrheit bekommt“, schließt LA Andreas Leitgeb.

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