Der Tiroler Schlierenzauer befindet sich nach Formtief und Verletzung im Aufwind, der Podestplatz zuletzt beim Skifliegen in Oberstdorf war eine wichtige Bestätigung. "Das gibt Motivation und ist ein tolles Zeichen, dass der Weg stimmt", erklärte der Weltmeister von 2008. Aus seinen Ambitionen macht Schlierenzauer kein Hehl. "Der Weltrekord ist etwas Einzigartiges, es wäre schön, ihn zu haben", sagte der 21-Jährige.
Natürlich müssten äußere Bedingungen ebenso passen wie die Qualität des Sprunges. "Wenn mir zum richtigen Zeitpunkt der richtige Sprung gelingt, werde ich ihn durchziehen, da werde ich mir nichts schenken. Und dann kann es richtig weit gehen", erklärte Schlierenzauer vor dem Abflug nach Norwegen. Im Gepäck hat er neue Anzüge, die beitragen sollen zu weiten Flügen. "Da versucht man alles auszureizen", betonte der Tiroler.
"Man muss nicht über das Limit gehen"
Den ersten Sprung auf der neuen Schanze am Mittwoch hat sich Schlierenzauer via Internet angesehen. Dabei habe man gesehen, dass der Bakken groß genug sei für weitere Flüge als in Planica. Dort springe man die Schanze voll aus und müsse dabei viel Risiko nehmen, in Vikersund seien die Dimensionen einfach größer. "Und daher muss man nicht über das Limit gehen", sagte der Team-Olympiasieger.
Thomas Morgenstern könnte bei den Bewerben einen weiteren Schritt Richtung Weltcup-Gesamtsieg tun. Der Kärntner hat in der Weltcup-Gesamtwertung 430 Punkte Vorsprung auf den Schweizer Skiflug-Weltmeister Simon Ammann. Liegt er nach dem zweiten Vikersund-Bewerb am Sonntag 300 Punkte voran, dann hat er die Trophäe auch theoretisch sicher. Denn nach der folgenden WM in Oslo stehen nur noch drei Einzelbewerbe auf dem Programm.








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