Auch die regierungsnahe Zeitung "El Watan" meldete das Ende der Sperrung. Die Entscheidung zeige, dass der Staat in Facebook und YouTube "keine Bedrohung" sehe, hieß es. Allerdings sind viele Internetseiten ausländischer Medien, kritische Blogs und die arabische Version des Online-Lexikons Wikipedia in Syrien weiter nicht zugänglich.
Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter hatten in den vergangenen Wochen eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Proteste in mehreren arabischen Ländern gespielt. Auch in Syrien kursierte ein Online-Aufruf zu Demonstrationen gegen die Regierung des autoritär regierenden syrischen Präsidenten Baschar el Assad. Mehr als 12.000 Menschen unterstützten den Appell im Netz, der aber nicht zu Straßenprotesten führte. Viele Syrer waren auch zu Zeiten der Zensur auf Facebook und YouTube aktiv gewesen, die Nutzer mussten die Sperrung dazu mit speziellen Programmen umgehen.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.