Trotz des Booms von Smartphones und Tablet-PCs werden die meisten mobilen Daten auch im Jahr 2015 per Laptop übertragen (55,8 Prozent). 26,6 Prozent entfallen auf Smartphones, 3,5 Prozent auf Tablets wie das iPad von Apple, so die Prognose, die sich auf Aussagen unabhängiger Experten sowie eigene Daten zur mobilen Breitbandgeschwindigkeit und zu Geräteleistungen von Cisco stützt.
Dennoch sind internetfähige Telefone einer der Wachstumstreiber, vor allem weil sich die Übertragungsgeschwindigkeiten in mobilen Netzwerken vervielfachen und Videos auf Handys eine immer wichtigere Rolle spielen dürften, heißt es in der Studie. Auch die verlängerte Batterielaufzeit der internetfähigen Telefone und bessere Angebote der Mobilfunkanbieter dürften die mobile Datennutzung treiben.
Asien bei Nutzung laut Studie führend
Die eifrigsten Nutzer von mobilem Internet sieht Cisco im Jahr 2015 in Asien. Rund 1.837 Petabyte (ein Petabyte entspricht einer Million Gigabyte) dürften dann in der Region mobil übertragen werden, 1.632 sind es in Westeuropa, 986 in Nordamerika, 578 in Japan, 488 in Lateinamerika, 387 im Mittleren Osten und Afrika und 346 in Mittel- und Osteuropa.
Als Zukunftsmärkte für mobile Daten zeichnen sich insbesondere der Mittlere Osten und Afrika ab. Mit 129 Prozent bis 2015 werden der Region die höchsten Wachstumsraten prognostiziert, gefolgt von Lateinamerika (111 Prozent), Mittel- und Osteuropa (102 Prozent), Westeuropa (91 Prozent), Nordamerika (83 Prozent) und Japan (70 Prozent). Als einzelnes Land mit dem größten Wachstum gilt Indien (158 Prozent Steigerung).
Mobiler Datenverkehr 2010 um 159 Prozent gewachsen
Bereits im Jahr 2010 wuchs das Volumen mobil übertragener Daten weltweit um 159 Prozent und damit 4,2-mal schneller als der drahtgebundene Breitbandverkehr. Angesichts der großen Beliebtheit von internetfähigen Telefonen rief Kaspar die österreichischen Internetprovider dazu auf, Netze zur Verfügung zu stellen, "die nicht nur die entsprechenden Kapazitäten aufweisen, sondern auch verlässlich und sicher sind".









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.