17.05.2021 11:42 |

Illegale Strandfahrt

Behörde ermittelt gegen YouTube-Star Jake Paul

Mit einem Buggy über die weißen Sandstrände des Karibikstaates Puerto Ricos zu fahren, klingt nach einer Menge Spaß. Der hört sich allerdings auf, wenn es sich bei dem betroffenen Areal um ein geschütztes Naturgebiet für unter anderem Schildkröten handelt. YouTuber Jake Paul droht daher nun juristisches Ungemach.

Wie die „New York Post“ berichtet, hatte der 24-jährige Social-Media-Star auf Instagram ein inzwischen gelöschtes Video veröffentlicht, das zwei Fahrzeuge bei einer spaßigen Spritztour entlang eines Strandes zeigt. Versehen war das Video mit dem Hinweis auf seinen Aufnahmeort: Puerto Rico.

Im Departamento de Recursos Naturales y Ambientales de Puerto Rico, dem zuständigen Umweltreferat des Inselstaates, fand man das weniger lustig. Denn um seltene Spezies zu schützen, die an den Stränden leben und nisten bzw. brüten, ist das Befahren dieser gesetzlich verboten. Via Twitter teilte die Behörde daher mit, eine Untersuchung gegen Jake Paul eingeleitet zu haben. Diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen, würden gegebenenfalls mit Geldstrafen und anderen Strafen belegt, so die Behörde.

Wie Freunde des YouTubers der Promi-Website TMZ sagten, soll Jake Paul von all dem nichts gewusst haben. Hätte es entsprechende Warnhinweise gegeben, wäre der 24-Jährige, der ein großer Tierliebhaber sein soll, „niemals dort rausgegangen ... aber er wusste es einfach nicht“, werden sie zitiert. Ob auch Jakes größerer Bruder Paul, der erst kürzlich mit der Ankündigung seines Boxkampfes gegen Floyd Mayweather für Schlagzeilen sorgte, in den Vorfall involviert war, ist bislang nicht bekannt.

Die beiden Brüder wurden durch YouTube-Videos berühmt, inzwischen verdingen sie sich als Boxer und bestreiten ihren Lebensunterhalt unter anderem mit dem Verkauf einer eigenen Klamotten-Kollektion. Laut „New York Post“ sollen sie erst Anfang des Jahres ihre Geschäftsaktiväten nach Puerto Rico verlagert und sich dort eine Strandvilla im Wert von zehn Millionen Dollar gekauft haben.

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle
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