03.05.2021 12:42 |

Wichtiges Ereignis

Erstmalige Mobilmachung der Miliz kommt ins Museum

Als die Miliz des österreichischen Bundesheeres vor einem Jahr wegen der Corona-Pandemie erstmals teilmobil gemacht hat, war das ein Ereignis von militärgeschichtlicher Bedeutung. Dem Verteidigungsministerium ist dieses Ereignis so wichtig, dass das von Ressortchefin Klaudia Tanner (ÖVP) unterzeichnete Mobilisierungsdokument nun dem Heeresgeschichtlichen Museum übergeben wurde. 

Im Museum soll der Mobilmachungsauftrag einen besonderen Platz bekommen, wie es in einer Aussendung am Montag hieß. Das Schriftstück sei für die Militärgeschichte Österreichs von großer Bedeutung, wurde erklärt.

Viel Unterstützung in der Pandemie
Die Milizsoldaten und Milizsoldatinnen lösten ab Mitte Mai neben Berufssoldaten und Berufssoldatinnen auch rund 2.300 Grundwehrdiener ab, deren Präsenzdienst zuvor wegen den Herausforderungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie, um zwei Monate verlängert wurde. Ihre Aufgaben reichten vom Unterstützen der Massentestungen über „Contact-Tracing“ bis hin zu sicherheitspolizeilichen und gesundheitsbehördlichen Kontrollen an den Grenzen. Mit 31. Juli 2020 endete der Einsatzpräsenzdienst für die Miliz.

„Ich freue mich sehr, dass dieses besondere Dokument ab heute für jede und jeden öffentlich zugänglich ist. Die Miliz konnte durch ihren Einsatz einmal mehr beweisen, dass sie der Garant für die Durchhaltefähigkeit des Bundesheeres ist“, so Tanner.

Martin Grob
Martin Grob
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