02.04.2021 07:52 |

„Erlösung“ in Aussicht

Österreichs Olympioniken: Corona-Impfung im Mai

 Das heimische Sportministerium stellt Athleten für Tokio eine baldige „Impf-Erlösung“ in Aussicht. Danach wäre es auch zu spät.

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Endlich wird es konkret! Das Sportministerium plant, Anfang Mai über das Bundesheer alle Athleten und Betreuer zu impfen, die für die Sommerspiele in Tokio fix sind oder gute Chancen haben, sich zu qualifizieren.

Das bestätigte der frühere Top-Volleyballer Nik Berger als Referent des Sportministeriums. Alle sollen mit Johnson & Johnson geimpft werden, weil da nur eine Impfung nötig ist. „Voraussetzung ist, dass davor alle Risikopatienten geimpft sind und es keine Lieferpanne gibt“, so Berger, der aber optimistisch ist, dass es im Mai klappt: „Im Juni sollen sich definitiv alle optimal vorbereiten können.“ Selbst Olympia-Starter, weiß er, wie wichtig das wäre.

Darin sind sich alle Sportler einig. Ebenso in dem, was Thomas Zajac, 2016 mit Tanja Frank Olympia-Dritter im Segeln, betont: „Wir wollen nicht vor Menschen drankommen, für die es um Leben und Tod geht.“

Klappt es Anfang Mai, „wäre das super“, so Frank. „Danach wäre es fast schon zu spät.“ Da eine Impfung den Körper länger schwächen könnte. Das sieht auch Kletter-Hoffnung Jakob Schubert so: „Je näher an Olympia, desto unfeiner.“ Eine gute Vorbereitung wäre nicht mehr möglich, das wäre im Hinblick auf Medaillen fatal.

Gernot Bachler
Gernot Bachler
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