20.02.2021 20:19 |

Dadic in guter Form

60-Meter-Erfolg! Magdalena Lindner sprintet zur EM

Die Sprinter setzten die Glanzlichter am ersten Tag der leistungsstarken Hallen-Meisterschaften auf der Linzer Gugl! Gleich zweimal unterbot Leni Lindner über 60 m in 7,38 und 7,37 Sekunden das Limit für die Hallen-EM in Torun (4. bis 7. März). Markus Fuchs gewann den Männer-Sprint bei seinem siebenten 60-m-Titel in Folge, wobei er in 6,69 heuer erstmals unter 6,70 blieb. Pech hatte hier Alexander Penzenstadler, der in 6,78 die EM-Norm um eine Hundertstel verpasste.

Dank Leni Lindner sind aber jetzt neun Österreicher für die Titelkämpfe in Polen qualifiziert. Bereits in einem Einlagelauf lief die Niederösterreicherin über 60 m in 7,38 Sekunden das Limit für die Hallen-EM in Torun (4. bis 7. März). Im 60-m-Finale der Meisterschaften steigerte sich Leni Lindner bei ihrem ersten 60-m-Titel als Siegerin sogar noch auf 7,37. Sie hatte heuer ein paarmal die Norm (7,40) für Torun verpasst, als sie zweimal 7,43 und einmal 7,44 gelaufen war. Jetzt aber hat es für sie gepasst! Das Finale gewann sie in neuer persönlicher Bestzeit von 7,37 vor Ina Huemer (7,46).

Markus Fuchs ist der erste Österreicher, der sieben Mal in Folge die 60 m gewinnen konnte. Bisher stand auch Martin Lachkovics mit sechs Titel von 1997 bis 2002 als Serienmeister zu Buche. Jetzt hält Fuchs allein diesen Rekord. „Meine Form für die Hallen-EM passt“, zeigte sich der Niederösterreicher zufrieden, „ich hatte im Rennen sogar einen Stolperer. Dafür ist diese Zeit super! In Torun bin ich sicher schneller!“ Generell zeigten sich Österreichs Teilnehmer für die EM in guter Verfassung!

EM-Starter in Top-Form
In großartiger Form präsentierte sich gar in Hinblick auf die EM Ivona Dadic. Über 60 m Hürden wurde Österreichs „Sportlerin des Jahres“ in 8,53 Sekunden Dritte, im Kugelstoßen verzeichnete sie eine starke Serie und gewann mit 14,54 m, nur zwei Zentimeter an ihrer Hallen-Bestleistung vorbei. Hier wurde Verena Preiner mit 13,83 m Vierte. „Mit dem Kugelstoßen war ich nicht zufrieden. Ich bin nicht richtig in den Wettkampf reinkommen. Dafür waren die 60 m Hürden sehr gut“, freute sich Verena Preiner, die in einem Einlagelauf starke 8,57 lief. Dadic und Preiner sind Österreichs große Medaillen-Hoffnungen bei der Hallen-EM.

Beate Schrott Hürden-Meisterin
Meisterin über 60 m Hürden wurde Beate Schrott (official). In ihrem letzten Hallen-Rennen in Österreich wurde sie in Saisonbestzeit von 8,17 zum sechsten Mal nationale Meisterin. Sie setzte sich gegen Karin Strametz durch, die in 8,18 persönliche Bestzeit lief. Für beide stimmt damit der Weg zur Hallen-EM in Torun. Auch über 400 m der Frauen blieb Siegerin Susanne Walli in guten 53,56 erneut unter der EM-Norm

Im Hürdensprint der Männer holte sich Dominik Distelberger, in der Vorwoche bei den Mehrkampfmeisterschaften wegen seiner Achillessehnenprobleme angeschlagen, in 8,12 Sekunden seinen vierten Hallen-Titel über 60 m Hürden.

Kevin Kamenschak mit U18-Rekord
Lisa Gruber, die am vergangenen Mittwoch in Wien im Stabhochsprung mit 4,02 m U-20-Rekord gesprungen war, siegte mit 3,80 m, scheiterte dreimal ganz hauchdünn an 4,05 m. Dafür sorgte ein weiteres Riesentalent aus Linz für einen tollen Rekord. Kevin Kamenschak verbesserte über 1500 m in 3:52,69 die Uralt-Bestleistung von Wolfgang Fritz von 3:52,88 (10. Februar 1985) um 19 Hundertstel.

Von Österreich für die Hallen-EM (4. bis 7. März) in Torun qualifiziert: Männer: 60 m: Markus Fuchs; 3000 m: Andreas Vojta; Frauen: 60 m: Leni Lindner; 400 m: Susanne Walli; 60 m Hürden: Steffi Bendrat, Beate Schrott, Karin Strametz; Fünfkampf: Ivona Dadic, Verena Preiner.

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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