12.02.2021 15:00 |

Im Pandemiejahr

Tiroler Handelsunternehmen MPreis mit Umsatzplus

Positive Meldungen aus der Wirtschaft sind derzeit rar. Das Tiroler Familienunternehmen MPreis sorgt für eine. Mit 981 Millionen Euro Umsatz verbuchte der Lebensmittelhändler im Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent, obwohl auch die MPreis-Bistros „Baguette“ von zahlreichen Einschränkungen durch die Pandemie betroffen waren.

Im Unternehmen spricht man von einem „beachtlichen Ergebnis“ angesichts der Tatsache, dass seit Ausbruch der Krise die hauseigenen Bistros nur eingeschränkt zugänglich waren und mit dem Tourismus ein wichtiger Abnehmer fehlte.

„Arbeitsplätze konnten gehalten werden“
Das Umsatzplus von 4,1 Prozent macht die zentrale Versorgungsrolle des Lebensmittelhandels im Lockdown deutlich. Mit mehr als 270 Filialen und 6100 Mitarbeitern gehört MPreis zu den drei größten Unternehmen Tirols. „Alle Arbeitsplätze konnten gehalten werden“, heißt es in der Bilanz. Die Digitalisierung schreitet beim Traditionsbetrieb voran. Der Online-Shop verzeichnete 2020 ein Wachstum von mehr als 130 Prozent. Auch die eigene Convenience-Linie befand sich im Aufwind.

Expansion zum 100-Jahr-Jubiläum
1920 beginnt die Geschichte von MPreis, als die Gründer Therese und Johann Mölk in Innsbruck ein kleines Geschäft eröffneten. Das 100-Jahr-Jubiläum wird nachträglich mit einem Gewinnspiel gefeiert. Mittlerweile hat MPreis über Tirol hinaus expandiert. Jüngst wurde das Filialnetz in Oberösterreich und in der Steiermark erweitert.

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

 Tiroler Krone
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