Trainer verunglückt

Zustand der Schweizer “soweit stabil”

Sport
02.12.2010 12:58
Der Zustand der am Mittwoch im Vorfeld der Europacup-Rennen in Aare (Schweden) schwer verunglückten Schweizer Ski-Trainer ist gemäß Teamarzt Christian Schlegel "soweit stabil". Curdin Fasser befindet sich im künstlichen Tiefschlaf, was bei Schädel-Hirn-Verletzungen üblich ist. Steven Locher zog sich eine Halswirbel- und eine Beckenfraktur zu, hat aber keine Lähmungserscheinungen.

Locher wurde am Mittwochabend nicht wie ursprünglich gemeldet nach Uppsala transferiert. Die Ärzte entschieden kurzfristig, den Walliser im Universitätsspital Umea zu behalten, wo auch Fasser behandelt wird. Der Olympia-Dritte von Albertville 1992 erlitt eine Halswirbel- und eine Beckenfraktur, hatte aber keine Lähmungserscheinungen.

Reto Nydegger hatte bei der Kollision des Swiss-Ski-Teambus mit einem Lastwagen eine Hirnerschütterung und Prellungen erlitten, er trat am Donnerstag die Heimreise an. Werner Zurbuchen, der vierte Insasse des Unfallfahrzeugs, war nahezu unverletzt geblieben und kehrte noch am Mittwoch ins Mannschaftsquartier zurück. 

Nach einer Radiomeldung aus Stockholm wurde der für Mittwoch Nachmittag geplante Herren-Bewerb abgesagt, er soll frühestens am Donnerstag nachgeholt werden. Das Damen-Rennen ist komplett abgesagt worden.

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