Frau misshandelt

Suizid von Triathletin: Trainer muss ins Gefängnis

Sport-Mix
29.01.2021 14:04

Ein früherer Triathlon-Trainer ist in Südkorea wegen Misshandlung einer Athletin und wegen Betrugs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die Triathletin Choi Sook Hyeon hatte sich im vergangenen Juni im Alter von 22 Jahren das Leben genommen. Sie hatte beim Triathlonverband und dem Nationalen Olympischen Komitee Beschwerde eingelegt und ihrem Trainer, einem Physiotherapeuten sowie zwei Athleten Misshandlung vorgeworfen. Beide Verbände blieben damals untätig.

Das Bezirksgericht in Daegu befand nun den Trainer, die frühere Mannschaftsführerin sowie einen Teamkollegen am Freitag für schuldig, Choi körperlich und verbal attackiert zu haben. Zudem soll der Ex-Trainer Geld von Choi und anderen Athletinnen genommen haben. Die Beschuldigten hätten ihre Macht lange Zeit missbraucht, was Choi in den Tod getrieben habe, wurde das Gericht von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Gegen die frühere Teamkapitänin verhängte das Gericht eine vierjährige Haftstrafe, ein Mannschaftskollege erhielt eine Bewährungsstrafe.

Dasselbe Gericht hatte zuvor schon in diesem Monat den früheren Physiotherapeuten des Teams aus der südöstlichen Stadt Gyeongju wegen Betrugs und sexuellen Missbrauchs zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Verurteilte habe laut Yonhap Berufung eingelegt.

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(Bild: KMM)



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