Keine Kritik!

„Märchenwiese“: Feller kontert mit Corona-Scherz

Wintersport
16.01.2021 09:24

„Wenigstens haben die Leute etwas Anderes als Corona zum Reden gehabt - insofern: You‘re welcome“, scherzte Manuel Feller unmittelbar vor Rennbeginn des Herrn-Slaloms in Flachau. Gemeint war natürlich die Causa „Märchenwiese“. Er habe das nicht despektierlich gemeint, sagte Feller, es sei ein Scherz unter Kollegen gewesen.

Feller sei es lediglich um den Vergleich mit den zwei schwierigsten Slalom-Hängen der Welt gegangen. Planmäßig hätten die Slaloms dieses Wochenende ja in Kitzbühel stattfinden sollen. Verglichen damit sei der Hang in Flachau eine „Märchenwiese“, hatte Feller gesagt. „Andere hätten es wohl anders formuliert, ich sag‘s halt so, wie ich es in einer Kollegen-Runde beim Essen auch sagen“, so Feller im ORF-Interview.

„Das ging in der Berichterstattung unter“
Kritik wollte er aber keinesfalls üben. „Was in der Berichterstattung ein wenig untergegangen ist, ist, dass ich immer dazugesagt habe, wie froh ich bin, dass wir überhaupt Rennen fahren können. Außerdem sind die Pistenarbeiter noch einmal mit Wasser drübergegangen. Das haben sie wirklich gut gemacht.“ Und: „Auf vermeintlich leichten Hängen ist es am schwierigsten zu gewinnen.“

Manuel Feller (Bild: APA/AFP/Fabrice COFFRINI)
Manuel Feller

Auch Technik-Trainer relativiert Feller-Aussagen
Auch Technik-Cheftrainer Marko Pfeifer war zuvor im ORF zur Relativierung der Feller-Aussagen ausgerückt. „Manu hat es sicher nicht böse gemeint. Er ist authentisch und sagt, was er denkt. Es ist gut, dass es solche Figuren im Weltcup-Zirkus gibt.“ Auch Pfeifer meinte, dass Feller es um den Vergleich mit Kitzbühel gegangen sei. Außerdem haben die Pistenarbeiter in Flachau hervorragend gearbeitet.

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(Bild: KMM)



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