Ski Alpin

Strolz braucht nach Stolperstart Zählbares

Vorarlberg
05.01.2021 11:55

Bei den österreichischen Riesentorlauf-Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm Mitte Dezember gab es für Johannes Strolz Silber. Die ersten beiden Weltcup-Slaloms der Saison liefen aber gar nicht nach der Vorstellung des 28-Jährigen. Jetzt heißt es für den Warther beim „Drei Königs-Slalom“ in Zagreb abzuliefern.

Beim ersten Weltcupslalom der Saison in Alta Badia (It) verpasste Johannes Strolz als 46. die Final-Quali um 96 Hundertstel. Tags darauf fehlten ihm als Halbzeit-39. in Madonna 1,19 Sekunden zur Qualifikation. „So hatte ich mir den Weltcupauftakt nicht vorgestellt“, gibt der 28-Jährige offen zu. „In Alta Badia waren gute Abschnitte dabei, allerdings habe ich bei einzelnen Schwüngen sehr viel Zeit verloren.“

Für die Vorbereitung auf die kommende Saison wird der Warther Johannes Strolz erneut die perfekten Trainingsbedingungen auf der permanenten Rennstrecke in Zürs nutzen. (Bild: Maurice Shourot)
Für die Vorbereitung auf die kommende Saison wird der Warther Johannes Strolz erneut die perfekten Trainingsbedingungen auf der permanenten Rennstrecke in Zürs nutzen.

Auch vor dem Klassiker in Madonna (It) fühlte sich der Head-Pilot gut, aber: „Im Rennen hatte ich Probleme das Gefühl aufzubauen, das zu zeigen, was ich kann.“ Keine leichte Situation für Strolz, der seinen ÖSV-Kaderplatz vor der Saison verlor, als „Mittrainierer“ jedoch weiterhin mit dem Verband arbeiten kann. „Ich sollte möglichst schnell etwas Zählbares abliefern“, weiß der Warther. „Idealerweise bereits am 6. Jänner in Zagreb.“

Adelboden-Sensationssieger Johannes Strolz wurde von seiner Skifirma mit ganz besonderen „Geräten“ ausgestattet. (Bild: Maurice Shourot)
Adelboden-Sensationssieger Johannes Strolz wurde von seiner Skifirma mit ganz besonderen „Geräten“ ausgestattet.

Auch, um nicht in Gefahr zu geraten, sein - noch vorhandenes Weltcup-Ticket - zu verlieren. Denn teaminterne wächst die Konkurrenz, wie man kurz vor dem Jahreswechsel bei den FIS-Slaloms in Hochfügen sah. Da konnte Dominik Raschner (T), der in Alta Badia und Madonna nicht zum ÖSV-Aufgebot gehörte, zwei Siege feiern. Strolz hatte im ersten Rennen 1,45 Sekunden Rückstand und landete hinter Marc Digruber (NÖ) sowie Simon Rueland (T) auf Rang vier. Im zweiten Slalom schied der Arlberger, nach Rang sieben zur Halbzeit, im Finale aus.

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