Nach Salzburgs CL-Aus

Marsch: „Der Gegner fällt immer und Bank schreit!“

Der Traum ist geplatzt! Nach einer 0:2-Niederlage gegen Atletico Madrid beendet Salzburg die Gruppe A auf Rang drei und scheidet somit aus der Champions League aus. „Ich glaube, es war kein Foul. Der Gegner fiel immer, wenn ein Kontakt da war - die Bank und alle schrien. Das hat einen Einfluss auf den Schiedsrichter“, haderte Salzburg-Trainer Jesse Marsch mit der Entstehung des ersten Gegentreffers.

„Wir haben unseren Fußball und unsere Mentalität richtig gut repräsentiert“, gab es bei Marsch eine Mischung aus Stolz und Enttäuschung. Was der US-Amerikaner nach der Partie gegen Atletico sonst noch zu sagen hatte und welche Ziele er nun für die Europa League hat, das sehen und hören Sie oben im Video!

Hier die weiteren Stimmen im Überblick:

Rasmus Kristensen (Salzburg-Abwehrspieler): „Erste Halbzeit hatten wir vier, fünf große Chancen und sie nur eine Standard und haben da das Tor gemacht. Dann wird es schwierig, weil sie so gut im Verteidigen sind. Wir haben weiter alles gegeben, hatten die gute Chance von ‘Szobo‘ auf das 1:1, dann wäre es vielleicht ein anderes Spiel geworden. Wir waren nicht gut genug vor dem Tor, auf beiden Seiten. Wir haben so gut gekämpft in den sechs Spielen, aber nur vier Punkte bekommen. Wir haben uns viel mehr verdient, auch heute haben wir so gut gespielt, wir haben so viele Chancen herausgearbeitet und sie hatten fast keine. Es ist so schade, dass wir ohne Punkte sind und in diesem Finale nicht das Ergebnis geholt haben, das wir wollten.“

Zlatko Junuzovic (Salzburg-Mittelfeldspieler): „Wir haben das ganze Spiel kontrolliert, den Gegner mehr als eine halbe Stunde unter Kontrolle gehabt. Wir müssen unsere Torchancen da einfach machen und kriegen dann ein Standardtor. Man hat schon gesehen, dass die Respekt gehabt haben. Sie haben ihr Spiel durchgezogen, sind hinten drinnen gestanden. Mein Fazit ist, dass wir zu viele Torchancen vergeben haben. Die größere Erfahrung von Atletico hat sich schon auch durchgesetzt, natürlich war auch das Quäntchen Glück bei ihnen dabei bei den Stangenschüssen von uns oder 50:50-Situationen im Strafraum, die wir teilweise nicht clever genug ausgespielt haben, wie es Atletico beim 2:0 gemacht hat. Das ist eine Spur von Cleverness, die uns noch fehlt.“

Diego Simeone (Atletico-Trainer): „Der Führungstreffer war auf jeden Fall entscheidend. Die erste Hälfte war sehr intensiv, sie waren eindeutig besser, ab der 30. Minute war es dann einigermaßen ausgeglichen. Sie haben Fouls gemacht, um unsere Konter zu stoppen. Zweite Hälfte war ausgeglichener, sie hatten da Chancen, wir auch. Es war nicht das schlechteste Spiel von uns, wir hatten Schwierigkeiten, es war aber auch ein starker Gegner. Man kann das Spiel vielleicht etwas vergleichen mit unserem Achtelfinale gegen Liverpool in der vergangenen Saison. Wir genießen den Moment, ins Achtelfinale gekommen zu sein.“

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