29.11.2020 15:03 |

Zwei Wanderer in Not

Schwieriger Nacht-Einsatz in den Leoganger Bergen

Lange Nacht für Leoganger Bergretter: Gegen 18 Uhr am Samstag ging ein Alarm ein. Zwei bayrische Bergsteiger (30, 37) hatten sich in den Steinbergen verirrt. Für den Rettungs-Heli war es zu neblig und zu dunkel - die Retter mussten zu Fuß aufsteigen. Nach drei Stunden erreichten sie die Wanderer am Gipfel des Hundshörndl auf 2482 Metern 

Die beiden Alpinisten aus dem benachbarten Bayern waren bereits gegen 6 Uhr früh losgegangen. Eigentliches Ziel war die Passauer Hütte, berichtete Ortstellen-Leiter Hans Embacher. Doch sie wanderten weiter und fanden keinen Weg für den Abstieg mehr. Am Hundshörndl-Gipfel stoppten sie und setzten einen Notruf ab: „Sie sahen sich dort nicht mehr in der Lage, selbstständig abzusteigen. Bei einem der Männer war auch ein Steigeisen abgebrochen.“ 

Steinmandl zur Orientierung

Daraufhin machten sich fünf Bergretter auf den Weg zum Gipfel, den sie nach drei Stunden in der Dunkelheit erreichten. „Wir mussten sie dann sichern, was über manche Schnee- und Felsflanken eine Herausforderung war“, erklärt Embacher. Selbst für die erfahrenen Bergretter war es schwierig, über Eis und Stein den richtigen Weg zu finden. „Wir hatten schon beim Aufstieg Steinmandln zur Orientierung errichtet. Immer wieder mussten wir die Männer behelfsmäßig über Latschen und Felsen sichern, da sie alleine nicht mehr weiter konnten.“ Gegen zwei Uhr nachts gelangten die Bergretter mit den zwei Geretteten sicher ins Tal. 

 Salzburg-Krone
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