29.11.2020 06:00 |

Drei Phasen geplant

Coronavirus: Die ersten Details zum Impfplan

Immer noch dramatisch hoch ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich, ebenso auch die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie. Die Hoffnung auf eine Rückkehr in Richtung Normalität ruht auf der Impfung gegen das Virus. Nun gibt es erste Antworten auf die Fragen, wo und wie wir bald die Spritze bekommen.

Am Samstag wurde eine Schallmauer durchbrochen: Die Corona-Pandemie hat bereits 3018 Todesopfer im Land gefordert! 132 Tote wurden von den Behörden allein am Samstag gemeldet – ein trauriger Rekord. Dafür setzte sich der leichte Rückgang bei den Neuerkrankungen fort (4669). Exakt 4279 Personen befanden sich in Spitalsbehandlung, davon 688 auf Intensivstationen. Auch hier gingen die Zahlen hinunter.

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Wir haben unsere Strategie beim Ministerrat beschlossen und sind auf den Impfstart in Österreich bestens vorbereitet.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober über die aktuellen Pläne

200 Millionen Euro für Ankauf des Serums bereit
Die große Hoffnung liegt nun ja auf der Corona-Impfung, mit der schrittweise die Normalisierung unseres Alltags zurückerlangt werden soll. Und dazu präsentierte Gesundheitsminister Anschober in der „Krone“ am Samstag Details bezüglich des Fahrplans rund um das Riesenprojekt. Der Bund hat 200 Millionen Euro für den Ankauf des Serums bereitgestellt. Es gibt Vorverträge für 16,5 Millionen Dosen. Es wird drei Phasen geben.

    • Phase 1: Ab Jänner und im Februar 2021 werden zunächst Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen durchgeimpft - freiwillig! Die Immunisierung erfolgt durch die Ärzte vor Ort.
    • Phase 2: Im Februar und im März wird bereits mehr Impfstoff vorhanden sein. Ältere Mitbürger sind die priorisierte Zielgruppe. Mobile Impfteams rücken aus. Ambulatorien, Hausärzte, Institute sollen die Injektion anbieten können.
    • Phase 3: Die Impfung für alle, die es wollen, soll ab April möglich sein. Es werden dann Impfstellen in Gemeinden eingerichtet. Es wird Impfkoordinatoren in öffentlichen Einrichtungen und Betrieben geben.

Kronen Zeitung

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