03.11.2020 05:42 |

Corona-Maßnahmen

Lockdown: Sportart ausüben wird zum Privileg

Nur noch Spitzensportler und ausgewählte Talente können während des Corona-Lockdowns ihrer Leidenschaft nachgehen. Zigtausende Nachwuchs- und Amateursportler dürfen ab heute nicht trainieren.

Am Dienstag beginnt, was die Bewegung betrifft, der Stillstand. In weiten Teilen des organisierten Sports heißt es jetzt „rien ne va plus“, nichts geht mehr. Die „Krone“ gibt einen Überblick darüber, was im Lockdown im Sport erlaubt ist und was nicht:

Mannschaftssport
Teamsport ist nur noch für Spitzensportler möglich. Voraussetzung sind ein Präventionskonzept und Corona-Testungen. Die großen Ballsportligen spielen noch. Auch die Akademien und bundesweite Nachwuchsligen dürfen weitermachen. Alle anderen Amateur-, Jugend- und Kindermannschaften können ihre Sportart während des Lockdowns nicht mehr ausüben, für sie gilt in den Hallen das Betretungsverbot. Sehr wohl aber darf im Freien kontaktlos trainiert werden. Fußballspielen, egal, ob im Hof oder auf dem Sportplatz, ist Kindern wie Amateursportlern untersagt, wie jeglicher Sport mit Körperkontakt.

Einzelsport
Auch im Einzelsport dürfen nur noch jene Athleten trainieren, die „wettkampforientierten Sport mit dem Ziel, nationale oder internationale Höchstleistungen hervorzubringen“ betreiben. Nachwuchs-Leistungssport zählt laut Sportminister Werner Kogler dazu. Die Fachverbände sind gefordert, mit dem Ministerium ihre besten Jungsportler abzustimmen. Viele Talente hoffen, dieses „Trainings-Privileg“ zu erhalten. Vor allem jene, die intensiv auf eine Spitzensportkarriere hintrainieren. Weiterüben dürfen jedenfalls auch die 2700 Jugendlichen der Nachwuchs-Kompetenzzentren für Leistungssportler, von denen rund 900 ein Internat besuchen, etwa in der Südstadt oder in Stams.

Wettkämpfe
Sportveranstaltungen im Spitzensport können nur noch ohne Zuschauer steigen. Indoor sind bis zu 100 Athleten, im Freien bis zu 200 Sportler zuzüglich Betreuern und Wettkampfpersonal erlaubt - strenge Hygiene-Vorkehrungen vorausgesetzt.

Anja Richter, Kronen Zeitung

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