25.10.2020 19:44 |

Erste Bank Open

Novak Djokovic: Über Wien vorbei an Pete Sampras

Sechs Fragen an Novak Djokovic. Der Tennis-Superstar spricht vor dem Start der Erste Bank Open über sein Training mit Dominic Thiem („So intensiv wie ein Finale“), die Erinnerungen an Wien 2007, das Leben in der Bubble und den Rekord von Pete Sampras. (Im Video oben sehen Sie das große Finale des ATP-Turniers in Köln.)

Wie gefällt es Ihnen hier in Wien?
Novak Djokovic: Es ist großartig, hier zu sein. Ich war seit 13 Jahren nicht mehr hier, aber ich habe großartige Erinnerungen an meinen Turniersieg 2007. Die Stadthalle ist eine der schönsten Arenen, die wir auf der Tour haben und die Stimmung hier ist großartig. Wien und Österreich haben auch wegen Dominic, Thomas Muster und Babsi Schett eine große Tennistradition.

Der Weg zu einer Neuauflage des Melbourne-Finales gegen Dominic Thiem hier in Wien ist lange?
Wir haben heute gemeinsam trainiert und es war so intensiv, dass ich dachte, wir würden bereits das Finale spielen. Ich habe so viel Respekt für ihn und er hat es sich so sehr verdient, heuer die US Open zu gewinnen. Ich hoffe natürlich, dass es zu einem Finale zwischen uns beiden kommt, aber es ist ein wirklich langer Weg dorthin. Gerade bei diesem starken Spielerfeld hier.

Wie beurteilen Sie Ihre Auslosung?
Ich habe erst vor wenigen Tagen mit Filip (Krajinovic, sein Erstrundengegner; Anm.) darüber gescherzt, wie das wäre. Die Chance darauf ist ja sehr klein, aber dann ist es passiert. Wir sind gute Freunde und er spielt gerne auf Hardcourt. Das erste Match ist immer schwer.

Wie ist die Wiener Bubble mit jenen in New York und Paris zu vergleichen?
Ich bin erst seit einem Tag hier, aber wir haben ein tolles Hotel, fantastisches Essen und großartige Bedingungen. Natürlich gibt es kleine Unterschiede zwischen den Bubbles, aber im Großen und Ganzen sind die Vorschriften immer die gleichen. Würde ich gerne einmal einfach spazieren gehen? Natürlich. Aber wir sind wegen des Turniers hier und es geht auch immer darum, ob man etwas positiv oder negativ sieht.

Ihre Meinung zum Spielerfeld bei den Erste Bank Open?
Es wird eine große Herausforderung, das Turnier in Wien zu gewinnen. Es ist wahrscheinlich das stärkste 500er-Feld aller Zeiten und es kann passieren, dass man in der ersten Runde schon auf die Nummer 15 der Welt trifft. Aber so ist die Situation derzeit. Es ist schwierig, momentan überhaupt ein Turnier zu organisieren. Wien ist diese Woche das einzige große Event und da wollen die Besten natürlich dabei sein.

Ist der Rekord von Pete Sampras ein Ziel? Er war sechs Mal am Jahresende die Nummer eins der Weltrangliste.
Sampras war als Kind mein Idol und natürlich möchte ich dieses Jahr als Nummer eins der Welt abschließen und seinen Rekord damit einstellen. Diese Leistung gehört sicher zu den größten im Weltsport.

krone Sport
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