Zukunftsfonds

AK fördert in der Krise Homeoffice und Schulungen

Die Digitalisierung wird zunehmend Thema auch für die AK, wegen der Auswirkungen in der Arbeitswelt. Ein mit 30 Millionen Euro dotierter Zukunftsfonds ist längerfristig angelegt; wegen der Corona-Krise gab es heuer aber auch einen Sondertopf. Gefördert werden damit Initiativen für Homeoffice und Weiterbildung.

Aus dem Sondertopf des AK-Zukunftsfonds konnten 48 Projekte in Oberösterreich mit 1,9 Millionen Euro unterstützt werden – vorwiegend Initiativen, die Homeoffice ermöglichten oder auch Weiterbildung in der Krise. AK-Präsident Johann Kalliauer ist stolz darauf, hier rascher geholfen und weit mehr Geld in akute Digitalisierungsprojekte gelenkt zu habe, als das Land Oberösterreich mit dessen eigenem Digitalisierungspaket. Im selben Zeitraum, in dem die AK 1,9 Millionen € ausbezahlt hatten, seien es vom Land erst 250.238 € gewesen, weitere 1,36 Millionen € seien dort (Stand 9. Oktober) bloß vorgemerkt.

Pioniere bei pro mente
Der weit größere Anteil des AK-Zukunftsfonds fließt in krisenunabhängige Digitalisierungsprokekte, etwa zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen. Ein Beispiel ist pro mente Oberösterreich, wo 1600 Mitarbeiter an rund 180 Standorten Menschen mit psychischen und sozialen Problemen betreuen. Hier fördert die AK ein Konzept mit dem Titel „Mobiles Arbeiten“ , das nicht nur Tablets, neue Server und neue Programme umfasst, sondern auch den Einsatz von E-Bikes und E-Scootern gegen den Stau.

 OÖ-Krone
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Samstag, 19. Juni 2021
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