Derzeit nicht in Form

ÖFB-Gegner Rumänien als „feige Hasen“ beschimpft

Nach dem verlorenen EM-Playoff-Spiel gegen Island (1:2) war in Rumänien niemand zufrieden. Beim nächsten Nations-League-Gegner des ÖFB-Teams ging die Presse auf die Nationalmannschaft los und bezeichnete sie als „feige Hasen“.

Es brennt im rumänischen Fußball. Vorbei sind die einstigen internationalen Erfolge von Steaua Bukarest und der Nationalmannschaft rund um Karpaten-Maradona Gheorghe Hagi. Und bei der EM-Playoff-Niederlage gegen Island war man auch chancenlos, Island war schon 2:0 in Führung, als man gegen Ende des Spiels noch den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Sporttageszeitung „Gazeta Sporturilor“ schrieb: Wir haben schon schwächere, weniger talentierte, oder uninteressantere Nationalteams gesehen, aber die von Reykjavik war die feigste von allen. Viel Erfolg bei der EM der erschrockenen Hasen“, so die Zeitung.

Vor dem Nations-League-Spiel am Mittwoch in Ploiesti weist Österreichs Fußball-Nationalmannschaft eine ausgeglichene Bilanz gegen Rumänien auf. In den bisherigen neun Aufeinandertreffen gab es bei fünf Unentschieden je zwei Siege und Niederlagen, das Torverhältnis steht bei 12:12. Das jüngste Duell endete im vergangenen September mit einer 2:3-Niederlage der ÖFB-Auswahl in Klagenfurt.

In Rumänien hat Österreich noch nie gewonnen. Die rot-weiß-rote Equipe verlor ein Mal und holte zwei Remis. Die Chance auf einen Premierensieg dürfte jedoch nicht so schlecht stehen, denn die Rumänen hatten zuletzt zwei schwere Rückschläge zu verkraften.

Am Sonntag setzte es ein 0:4 in Norwegen, was in der Nations-League-Gruppe den Rückfall von Platz eins auf Platz drei zur Folge hatte. Drei Tage zuvor verlor Rumänien das EM-Play-off-Semifinale auf Island - damit endete der Traum von Europameisterschaftsspielen vor eigenem Publikum.

Größter EM-Erfolg 2000
Bisher brachten es die Osteuropäer auf fünf EM-Teilnahmen, größter Erfolg war 2000 der Vorstoß ins Viertelfinale. Bei der WM 1994 schaffte es die „Goldene Generation“ um Gheorghe Hagi, dessen Sohn Ianis im aktuellen Kader steht, ebenfalls ins Viertelfinale, vier Jahre später immerhin noch ins Achtelfinale. Insgesamt sieben Mal war Rumänien bei einer Weltmeisterschaft mit von der Partie.

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