07.10.2020 06:55 |

Masters als Highlight

Angeschlagener Thiem: London „krönender Abschluss“

 Nach dem Aus bei den French Open spielt Dominic Thiem heuer nur noch drei Turniere. Das Masters in London soll der „krönende Abschluss“ werden. Trainer-Papa Wolfgang sagt indes: „Dominic ist angeschlagen!“

Corona sorgte für eine verkürzte Tennis-Saison, für Dominic Thiem stehen nach dem Aus in Paris nur noch drei Turniere auf dem Programm. Zuerst der Heim-Klassiker in der Wiener Stadthalle, dann folgen das „1000er“ von Paris-Bercy und das Masters in der Londoner O2-Arena. Bei der inoffiziellen ATP-WM erreichte Thiem 2019 das Endspiel. In einem hochklassigen Thriller setzte sich der Grieche Stefanos Tsitsipas mit 6:7, 6:2, 7:6 durch. „Es war so eng“, erinnert sich Österreichs Tennisstar, „dennoch gehört dieses Masters zu den schönsten Erinnerungen. Eine beeindruckende Bühne, die man dort erlebt!“

„Er ist klar angeschlagen“
Die letzten Wochen kosteten enorm viel Kraft, die Erholungsphase nach dem Triumph bei den US Open fiel zu kurz aus. „Wir haben nach ein paar Tagen mit dem Training auf Sand begonnen“, erklärt „Trainer-Papa“ Wolfgang Thiem, „normal hätte Dominic eine längere Pause gebraucht, um seinen Akku aufzuladen.“ Das sah der Vater auch nach dem gestrigen Aus so: „Dominic hat einen großen Kampf geliefert, doch er war mit seinen Kräften am Ende. Ganz klar: er ist angeschlagen!“

Hier sehen Sie ein ausführliches krone.tv-Interview mit Wolfgang Thiem, aufgezeichnet vor (!) Dominic Thiems Viertelfinal-Spiel:

Weniger Trubel
Nach Paris wird der 27-Jährige einen Gang runterschalten, der Trubel beim Heimturnier in Wien wird definitiv weniger sein. „Weil für die Spieler wie in New York und Paris eine Blase installiert wird“, verrät Wiens Turnier-Direktor Herwig Straka, „es wird kaum PR-Termine geben.“

Papa Thiem legt den Fokus auf das Masters. „Dominic hat heuer bei den Grand Slams auf allen Linien überzeugt - London hat ebenfalls einen hohen Stellenwert. Dort sind nur die besten Spieler dabei, das ist der krönende Abschluss!“

Diese Worte unterstreicht Coach Nicolas Massu: „Die Grand Slams kosteten viel Substanz, jetzt muss in Ruhe ein Aufbau für London her …“

Peter Moizi, Kronen Zeitung

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