03.10.2020 09:00 |

Leser am Wort

„Vielleicht hilft Trump diese Erfahrung“

Nun hat es also auch den Präsident der USA erwischt. Auf Twitter machte Donald J. Trump seine Infektion und die seiner Frau mit dem neuen Coronavirus publik. Damit begiebt er sich in eine erlesene Runde zusammen mit Boris Johnson und Jair Bolsonaro, welche auch bereits mit Covid-19 infiziert waren.

Trumps Leibarzt Sean Conley bestätigte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dass sich der US-Präsident und seine Frau mit Covid-19 angesteckt haben. Die Erkrakung von Trump kommt gerade jetzt in einem für Ihn unglücklichen Zeitpunkt, steckt er doch mitten im Wahlkampf um seine zweite Präsidentschaft. Wo er sich angesteckt haben könne, kann bis jetzt nur vermutet werden, jedoch sprechen einige Punkte dafür, dass eine enge Beraterin, welche ebenfalls positiv getestet wurde, ihn angesteckt hat.

Aber sein Umgang mit Covid-19 ist keineswegs unumstritten. Er wird in einer Studie als einer der größten Verbreiter von Falschinformationen im Bezug auf das neue Coronavirus angesehen. Auch Aussagen wie, dass man Menschen Desinfektionsmittel als Heilung spritzen könnte, brachten ihn in die Bredouille. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Leser nun auch ein wenig Häme für den POTUS haben. So wie Leser „GlaubichNIcht“, welcher den Hochmut und die Verharmlosung von Trump kritisiert. „StatusQuo“ hofft indes, dass Ihm diese Erfahrung eine Lehre sein wird. 

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GlaubIchNicht
Weder Hicks noch Trump-Schwiegersohn trugen Mund-Nasen-Schutz. Hochmut kommt vor dem Fall . Die Verharmlosung schlägt zurück.. Das ist Hollywood.
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StatusQuo
Ich wünsche ihm und seiner Gattin gute Besserung - vielleicht hilft ihm jetzt diese Erfahrung, Covid 😷 zumindest ernst zu nehmen!
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Nun ist Trump nicht gerade dafür bekannt, auf traditionellem Weg Politik zu machen. Eines seiner wichtigsten Instrumente stellt hierbei der Kurznachrichtendienst Twitter dar. Da Trump die Amtsgeschäfte auch in der Quarantäne weiterführen will, wäre es ein zusätzlicher Schock, wenn sein Lieblingsmedium nun auch ausfallen würde, meint Leser „Weinbeuschel“. 

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Weinbeuschel
Das Worst Case für Trump wäre jetzt natürlich, wenn in seiner Quarantäne Twitter ausfallen würde...
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Erst diese Woche fand das erste Wahlduell zwischen Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden statt. Dieses artete schnell in ein Schreiduell aus, in welchem der Präsident seinen Herausforderer stetig unterbrach und nicht zu Wort kommen ließ. Zuseher genausowie zahlreiche Medien und Politiker sahen es als einen Tiefpunkt der politischen Kultur an. User „Extremfall“ nimmt dieses Duell auf und meint, dass Trump „nach all den negativen Kommentaren zu der TV-Debatte auch mal was Positives gebraucht hat“

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removed-user
Nach all den negativen Kommentaren zu der TV-Debatte hat Trump auch mal etwas Positives gebraucht.
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Manuel Cerny
Manuel Cerny
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