Vor Super-Cup-Spiel

Warnung an Bayern-Fans: „Kein Fußball-Ischgl!“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt Fans des FC Bayern vor der Reise zum Supercupspiel am Donnerstag in Budapest gegen den FC Sevilla. „Wir brauchen kein Fußball-Ischgl“, warnt er. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge verteidigt indes die UEFA, die sehr viel Kritik einstecken muss.

Das Supercup-Spiel am Donnerstag in Budapest zwischen Bayern (David Alaba nahm nach Muskelproblemen wieder das Training auf) und dem FC Sevilla wird Politikum. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte eine schärfere Quarantäneregel für Fans an: „Da ist ein hohes Infektionsgeschehen, und wir müssen aufpassen, dass wir da nicht ein Fußball-Ischgl riskieren - das brauchen wir nicht!“ Söder betonte, er blicke mit Sorge auf das Spiel, sollten wirklich „2000, 3000 Leute aus München und der Region nach Budapest fliegen, Ungarn ist ja zu Recht als Hochrisikogebiet eingestuft.“

„Wirklich notwendig?“
Für die Fans gelte die für kurze Geschäftsreisen von maximal 48 Stunden übliche Ausnahme von der Quarantäne-Pflicht nicht, bei Verstößen gegen diese Pflicht drohte Söder Strafen an: „Mein Appell aber wäre, noch einmal grundlegend zu überlegen, ob das jetzt wirklich notwendig ist. Der Supercup ist ein spannendes Spiel, aber nicht das alles entscheidende Spiel.“

„Schwere Entscheidung“
Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge verteidigt Eurpas Fußballverband, der rund 20.000 Zuschauer im Ferenc-Puskás-Stadion zulässt: „Die UEFA hat sich die Entscheidung für den Spielort Budapest sehr schwer gemacht, sie will zielbewusst einen ersten Schritt wieder Richtung Zuschauernormalität gehen.“

Abwarten, ob man auch wieder Länderspiele mit Zuschauern zulässt - da kassiert die UEFA im Gegensatz zu Budapest aber nichts.

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