Mit Registrierung

So feiert Wiener Neustadts Clubszene trotz Corona

Die Nachtgastronomie ist nach wie vor eine der Branchen, die von Corona-Auflagen stark betroffen ist - viele Lokale im ganzen Land sind nach wie vor geschlossen. Denn das Infektionsrisiko ist besonders in geschlossenen Räumen, wo Menschen dichtgedrängt feiern, natürlich erhöht. Die Clubszene in Wiener Neustadt geht nun eigene Wege. Das Fortgeh-Grätzl in und rund um die Herrengasse kann nur mehr mit namentlicher Registrierung betreten werden, das Personal in den Bars soll regelmäßig auf Covid-19 getestet werden.

Seit dem Wochenende gelten die verschärften Auflagen, mit denen man in Wiener Neustadt das Ansteckungsrisiko möglichst gering halten will bzw. im Fall des Falles eine möglichst lückenlose Kontaktnachverfolgung gewährleisten will. An Partyabenden wird die Herrengasse mit Straßensperren abgeriegelt, Sicherheitspersonal misst bei den auf 500 Personen limitierten Gästen Fieber und kontrolliert den Zutritt, berichtet der ORF.

Wer ein Lokal in der schmalen Gasse besuchen möchte, muss sich vorab namentlich im Internet registriert haben. Nur wer auf der Liste steht, darf rein. Mit Hilfe der Listen kann dann bei einem möglichen Corona-Infektionsfall nachverfolgt werden, wer im besagten Lokal war. Der zusätzliche Personalaufwand wird von den Gästen bezahlt, denn beim Eintritt in die Herrengasse werden fünf Euro verlangt. Unter den Gästen sorgt das für weniger Unmut als die Sperrstunde um 1 Uhr früh, heißt es im ORF-Bericht. 

Nicht alle sind einverstanden
Doch nicht alle Lokalbetreiber sind mit den neuen Corona-Bestimmungen einverstanden. Die Besitzer des Zweiraums distanzierten sich auf ihrer Facebook-Seite: „Aufgrund der derzeitigen COVID-19 Auflagen sowie aus moralischen Gründen sehen wir derzeit davon ab aufzusperren. Sobald sich die rechtliche- aber auch die gesundheitliche Situation verbessert hat, werden wir wieder wie gewohnt für euch da sein.“

Wiener Clubs sperren langsam wieder auf
Auch in Wien kommt die Clubszene langsam wieder auf die Beine. Die Bettel-Alm am Lugeck öffnete am 3. September wieder ihre Pforten, im Platzhirsch wurde seit Samstag gefeiert - allerdings nur mit Fiebermessen und Händedesinfektion vor dem Eingang. Die Pratersauna hatte via Ticketvorverkauf für „geschlossene Gesellschaften“ bereits im Sommer schon wieder Events durchgeführt. Auch die Grelle Forelle an der Spittelauer Lände setzt auf limitierte Ticketverkäufe, hier wurde seit Samstag unter Auflagen wieder bis zur vorgeschriebenen Sperrstunde um 1 Uhr früh getanzt.

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