04.09.2020 10:09 |

CO-Vergiftung in Oslo

Gäste nach Bunkerparty mit Hirnschäden im Spital

Eine illegale Raveparty in einem alten Luftschutzbunker ist am vergangenen Wochenende in Norwegen in einer Katastrophe geendet. Zahlreiche der rund 200 Besucher erlitten schwere Kohlenmonoxidvergiftungen, die bei ihnen auch zu Hirnschäden geführt haben. Einige Opfer liegen nach wie vor im Krankenhaus.

Um wie viele Betroffene es sich handelt, wollte der Chef der Akutabteilung des Osloer Universitätskrankenhauses, Dag Jacobsen, nicht sagen. „Dieser Vorfall hätte Norwegens schlimmster Unfall in Friedenszeiten werden können“, so Jacobsen. Gegen vier Menschen wird inzwischen ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, sich unberechtigterweise Zugang zu dem Bunker verschafft zu haben.

Viele konnten nicht rechtzeitig flüchten
Für den Betrieb der Licht- und Tonanlage wurden Dieselaggregate herangezogen. Als jemand die Tür zu dem Raum mit den Aggregaten öffnete, gelangte Kohlenmonoxid in jene Bunkerräume, in denen sich die Gäste aufhielten. Viele von ihnen konnten nicht rechtzeitig entkommen und verloren das Bewusstsein. Der einzige Zugang war nur einen Quadratmeter groß.

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