Nach Unwetter-Schäden:

Winzer blicken nun nach vorne

Niederösterreich
01.09.2020 13:46
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone
So groß der Schock und so gravierend die Schäden des „Jahrhundert-Unwetters“ in den Wachauer Weingärten auch waren – nur knapp eine Woche nach dem Hagelschauer richten sich die Blicke der Winzer wieder nach vorne.

Echte Weltuntergangsstimmung herrschte am vorletzten Wochenende nicht nur während, sondern vor allem auch nach den so heftig ausgefallenen Unwettern in der Wachau. Dabei waren es – wie bereits berichtet – vor allem die durch den Hagel entstandenen Folgeschäden, welche die Winzer sehr schnell Verluste in Millionenhöhe vermuten ließen. „In nur 15 Minuten hat der Hagel die Aufbauarbeit eines ganzen Jahres zerstört“, lautete die ernüchternde Bilanz noch am Sonntag. Jetzt, knapp eine Woche später, tönt es da hingegen schon wieder weit optimistischer aus den idyllischen Weingärten.

„Die Schäden sind stellenweise natürlich noch immer katastrophal. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Jahrgang trotz drohender Verluste ein sehr guter werden wird. Wir werden daher nun auch sicher nicht einfach aufgeben“, gibt etwa Heinz Frischengruber, Kellermeister der Domäne Wachau, die Marschroute vor. So groß die Verluste auch sein mögen, verdursten wird man in der Wachau – nüchtern betrachtet – daher wohl auch im Jahr 2021 nicht müssen

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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